Frankreich hat einen Canyon (!)

Die Dosis des ganzen chic der Küste genügte uns und wir sind in Richtung Norden von der Küste weggefahren. In der Hoffnung einen fertigen Plan unseren zukünftigen Reise zu bekommen, sind wir extra durch “La Plan de la Tour” gefahren. Der Planladen war allerdings zu und so müssen wir doch selber kreativ sein.

1,5 Stunden nördlich von der Küste sind wir den George du Verdon lang gefahren. Sehr (wirklich sehr) beeindruckender Canyon mit tollen Aussichtspunkten.

An einem solchen Aussichtspunkt haben wir zwei Deutsche wieder zu ihrem Wohnmobil zurück mitgenommen. Sie hatten einen 15km Wanderung durch den Canyon hinter sich – aber keinen Plan für den Rückweg. Also waren wir der Plan. Immerhin bekamen wir einen super Tipp, für ein Wildcamp. Dort blieben wir dann auch und genossen in einer schier romantischen Minute den Sonnenuntergang bei leichter chilloutmukke und schlafendem Bene :-). Am nächsten Tag sind wir 30km weiter an den Lac de Sainte-Croix gefahren.

Hier sind wir aktuell und wollen morgen (23.09) weiter Richtung Carcassone fahren. Es geht also in die Pyrenäen.

Kurze Anmerkung noch. Der Internet Ausbau in Frankreich scheint etwas schlechter als in Marokko, Madagaskar oder Albanien zu sein….hier könnten sich die Franzosen etwas abschauen ?!

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Südfrankreich und die Schnaken…

Nach dem wir die ersten Problemchen beseitigt haben, sind wir zügig (mit vollen 95km/h) auf der Autobahn Richtung Süden gefahren. Wetter war am Lago und in den Bergen sowieso regnerisch und bewölkt – also ab ins Neuland. Alpen kennen wir ja schon 🙂 An der Küste angekommen, waren wir erstmal über die Leere überrascht – keine/oder nur wenige Touristen und wir haben uns erstmal Spaghetti mit Cozze schmecken lassen. Mhhh!

Alle die was auf sich halten, müssen nach Monaco – also, klar, da müssen wir hin. Ein Stopp war aber mit unserem 7m Schiff nicht möglich. Wir sind also zwischen den Lambos, Ferraris, Porsche und AMGs durch die City gecruised und hatten den Eindruck, dass unser 98er Sprinter mehr Aufsehen erregt als die ganzen anderen Billigkarren….also rauf auf die Formel1 Strecke, am Casino vorbei und durch den Tunnel “geballert”.

Ehrlich gesagt waren wir aber froh wieder aus Monaco draußen zu sein – so viel Aufmerksamkeit, kann schon nervig sein ?!

Zielstrebig sind wir dann weiter nach -klar- Saint Tropez. Hier hatte ich ja noch den Geheimtippstellplatz von meiner 125ccm Reise mit meiner Schwester. Leider ist dieser alles andere als ein Geheimtipp und scheint in den letzten 10 Jahren zu dem Stellplatz der Landyachter “verkommen” zu sein.

Für einen Stellplatz ohne Strom, Wasser 18€ zu zahlen, fanden wir aber immer noch besser als 40€ pro Nacht auf dem Campingplatz. Mental war so jedes Frühstück direkt im chic Bistro am Strand inklusive und wir hatten in 50m einen wirklich sehr schönen Strand.

Nach einer etwas wenig erholsamen Nacht, die mehrfach durch Schnakenjagt unterbrochen wurde, sind wir am ersten Tag mit den Bikes in die Altstadt von St. Tropez, die wir wirklich sehr genossen und als abwechslungsreich empfunden haben, gefahren. Und es gab überall was zu glotzen. Menschen, Yachten, Outfits und eine Szene zu der wir -schon auf dem ersten Blick- nicht dazugehören…nicht schlimm!

Nachmittags dann an unserem Strand gechillt und uns abends mit einem tollen Picknick beglückt.

Bevor wir ins Bett sind, akribischst alle Schnakengitter runter, sämtliche Räucherstäbchen angezündet. Heute wollen wir gut schlafen…Pustekuchen, war nix. Zahlreiche Blutflecken zeugen davon, dass wir vereinzelte Schlachten gewonnen haben – den Krieg haben aber wieder die Schnaken gewonnen. Und wir hundemüde am nächsten Tag.

Tagsdrauf sind wir dennoch mit den bikes (ein hoch auf E-bikes !!!) los. Wir wollten an einen noch besseren Strand fahren. Aber leider haben wir uns verzockt. Der geplante Weg war kurz vor Ende blockiert “proprieté privée” – sche**e. Also wieder umgedreht und zum nächst besten Strand, der leider viel uncooler war als der, den wir direkt vor der Haustüre hatten. So ist das manchmal mit den Bäumen und dem Wald. Man sieht ihn einfach nicht…

Die dritte Nacht wollten wir unbedingt den Krieg gewinnen. Also Stellplatzwechsel. Vom idyllischen mannshohen Schilffgras direkt in die Schotterlandschaft mitten auf den Parkplatz. Wir verloren auch diese Nacht…

Wir blieben 3 Nächte auf dem Platz und als uns dann -vor allem Bene- die Schnaken vollends leer gesaugt hatten, entschlossen wir uns weiter zu fahren.

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Abenteuernächte in Italien gehen auch…

Nach ein paar Tagen melden wir uns mal wieder zu Wort.

Nach dem malerischen (Johanna ich erwarte Kommentare) Ausflug in die Berge sind wir am Donnerstag 13.09. wieder aufgebrochen – Ziel Lago Maggiore.

Über die alte Gotthard-Passstrasse – wo wir zwischenzeitlich ein paar Pferdchen im Stall vermisst haben, es aber dennoch mit mindestens 20km/h bergauf (pendelnd zwischen 2. und 3. Gang) geschafft haben, ging es recht zügig an den See. Hier haben wir uns in Verbania den ersten Campingplatz am See angeschaut. Wir waren uns einig – grausam! Gefühlte 4 Quadratmeter feinster Staub, standen jedem Camper auf dem eigenen Stellplatz zur Verfügung. Dafür wurde man mit einem grobkiesigem Strandzugang ins algige Wasser belohnt…

Es ging also weiter zu Holgers Geheimtipp “Camping Romantica”. Leider war das geschlossen. Da die Zufahrt zu dem Camp aber so klein war, konnten wir nicht wenden und mussten uns zwangsläufig wieder, der Straße folgend, vom See entfernen. Endlich kam eine Abbiegung (beschildert mit Achtung maximale Breite 2m). Wir also rein mit der 2,3m Gurke und siehe da wir kamen an eine super kleine Kirche mit Zugang zu einem Schwimmplatz am Bach. Nachdem uns die Einheimischen sagten, dass wir hier problemlos Campen könnten, war für uns klar – Hier bleiben wir. Nach dem erfrischenden Bad stellten wir aber fest, dass der Stellplatz so derart schief war, dass wir mit allem was wir hatten, nicht annähernd gerade wurden. Also doch noch kein Camp gefunden. Wir checkten nochmal alle Apps und haben den Lago di Mergozzo mit dem vielversprechenden Camp “la Quiete” gefunden. Nach weiteren 45 Minuten Fahrt waren wir am Ziel. Diesmal wirklich cooler Campingplatz. Mittlerweile war 19:00 und wir hatten echt Hunger. Also Auto abstellen und kochen – wir haben Hunger!

Und ab jetzt beginnt unsere Abenteuer Abend 🙂 nach dem langen Tag war unser Menüvorschlag: Thüringer in die Pfanne – Spiegelei drüber, dazu Salzkartoffeln und eine schöne Bratensoße. Wasser aufgesetzt, Kartoffeln geschnibbelt, rein ins Wasser! Pfanne auf den Herd. Gas an für die zweite Platte. Der ganze Herd ging aus?? Mittlerweile im strömenden Regen, raus an die Gasflasche alles checken und wieder rein – Herd an…okay geht wieder. Kartoffeln köcheln, Pfanne an, Sche***e alles wieder aus. Das Spiel haben wir drei mal gemacht und wir konnten immer wieder nur eine Gasflamme betreiben. Laune sinkt…es regnet immer noch sehr heftig…da mein ich aus Spaß: ich schau mal ob hinten alles trocken bleibt. Sche***e!!! Wassereinbruch. Ein kleiner Wasserfall hat bereits die ersten 10cm der Matratze geflutet und alles triefend nass…Schatz Handtücher, schau mal nach dem Essen (die eine Flamme, die die Kartoffeln kocht), mehr Handtücher…weitere Fenster kontrolliert- nur drei waren dicht, alle anderen tropfen, immerhin, nur leicht. Alle Handtücher ausgelegt, es regnet wie blöd, wir haben HUNGER, eine Flamme kocht Kartoffeln. Also Thüringer und Spiegelei gestrichen. Es gibt Kartoffeln mit Soße, was in so einer Art Kartoffelbratensoßensuppe endete. Köstlich.

Wir kämpften noch etwas weiter gegen die Fluten und sind dann völlig genervt ins Bett gegangen….Immerhin – Bene war gut drauf und ihn störte auch nix an all den Dingen.

Am nächsten Tag ging es dann zuerst auf Fehlersuche beim Gassystem. Ein defekter Sicherheitsverschluss kappte völlig unmotiviert immer wieder die Gasleitung. Ich hab mich dann mit dem Rad auf eine Baumarkt-Tour gemacht. Mit Kleber, Silikon und zahlreichen Z-Profilen wollte ich die Undichtigkeiten bekämpfen. Dies ist auch in mühsamer Fummelarbeit gelungen und mittlerweile auch durch den nächsten Regentag bestätigt. Alles dicht. Auch das Ersatzteil für die Gasanlage konnten wir organisieren. Also alle Probleme gelöst und wir sind an einem schönen See im Urlaub. Also alles halb so wild. Das erste Abenteuer in Italien halt…

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Die ersten Plätze….

Nach einer kurzen Fahrt aus dem Allgäu am Bodensee entlang, haben wir in Gailingen am Rheinufer auf einem womostellplatz übernachtet. Sehr zu empfehlen, da es hier ein kostenloses Rheinbad mit Plantschbecken und coolen Spielplätzen gibt. Abends hat uns Holger besucht und wir hatten einen schönen Grillabend – Danke, Holgi :-). Am Tag drauf ging’s dann rein in die Alpen. Hier haben wir dank Babsis Navikünsten einen schönen kleinen Campground gefunden (Camping Mattli).

Dort werden wir bis morgen campen und haben heute bereits einen schönen Aktivtag gehabt. Zuerst mit ebikes und Bene im Hänger auf die Göscheneralp geradelt und von dort mit der Manduca weiter gewandert.

Aktuell nutzen wir das wlan auf der Hütte….

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Der neue Wegbegleiter…

Nachdem wir uns von dem Ford Ranger getrennt haben, haben wir uns einen 312 Sprinter mit Dethleffs Ausbau als unser nächstes, familientauglicheres Reisegefährt zugelegt. Damit sind wir die nächsten zwei Monate auf Europa Tour Richtung Portugal unterwegs….wir werden berichten.

So sieht unser Zuhause die nächste Zeit erstmal aus:

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Das eine Baby kommt, das Andere muss gehen…

Da wir Nachwuchs bekommen, verkaufen wir unser Reisegefährt. Hier gibts noch ein paar Infos mit Bild und Ton….

Mobile Angebot

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Kurztrip in die Westalpen

Teil 1:

Die letzte Woche waren wir in den Westalpen unterwegs. Auf Grund der “Länge” des Urlaubs haben wir nicht gebloggt, wollen jetzt aber im Nachgang noch einen kurzen Reisebericht schreiben.

Nachdem der Wetterbericht für unsere ersten Tage in den Alpen besch*** war, haben wir uns dazu entschlossen erstmal ans Meer durchzufahren und uns die Alpen für den Rückweg aufzuheben. Es ging also los Richtung Genua. Dort haben wir einen sehr guten Platz für ein “Wildcamp” gefunden. Am Rande einer winzigen Straße auf einer schönen Picknickarea, welche sich als ideale Startposition für Wanderungen herausstellte. Genaue Platzposition könnt ihr im Dowloadbereich finden oder in der iOverlander iOS App.


Wir sind also zwei Nächte geblieben und haben eine ziemlich anstrengende MTB Tour gemacht, da es eher Wanderwege waren (einige Mal Bike tragen). Die zweite Nacht haben wir biwakiert und haben eine partielle Mondfinsternis beobachtet. Außerdem gab es am nächsten Morgen einen tollen Sonnenaufgang über Genua


Am Dienstag ging es dann an die Küste zum Chillen am Meer. Nach den zwei entspannten, schon fast einsamen Nächten 6 km von der Küste entfernt, war die volle Touridröhnung am Meer schon echt grenzwertig. Aber Augen zu und am Meer relaxen, war schon sehr gut ! Gegen Nachmittag hieß es dann Stellplatz für die Nacht suchen. Allerdings kommt für uns einer der Campingplätze dieser Region definitiv nicht in Frage. Bei den Platzverhältnissen auf den Campingplätzen fühlt sich selbst jedes Huhn aus einer Legebatterie  unwohl… aber es zeigt sich mal wieder, es gibt sie überall, die guten “wild Plätze”. Wir sind in einem Dorf bis ans Ende der Straße in Richtung Anhöhe gefahren, dann weiter auf Schotter und siehe da… ein optimaler Übernachtungsspot.

Abend dann nochmal rein in die Touriregion und echt eine super Fischplatte gegessen. Der anschließende “Heimweg” mit den Fahrrädern war allerdings sehr mühsam – naja so konnte sich das gute italienische Essen schon nicht ansetzen 🙂

Am nächsten Tag haben wir mit dem MTB nochmal 300 Höhenmeter gemacht und dann eine schöne Abfahrt bis zum Meer gemacht. Nochmal am Meer gechillt und dann in die Berge aufgebrochen. Als erstes wollten wir den Nordteil der Lingurischen Grenzkammstrasse fahren. Unser geplanter Einstieg über Monesi war aber nicht möglich, da die Straße seit mehr als einem Jahr wegen eines Erdrutschs gesperrt ist und das Dorf evakuiert wurde – Kein Durchkommen !


Also nochmal ein paar Km retour und im letzten Dorf Infos besorgen. Dort haben wir die alternative Route über Upega genannt bekommen. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit haben wir dann auch in diesem Dorf auf einem Platz mit Wahnsinns Aussicht geschlafen.


Der zweite Teil folgt…

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Es geht nach Hause

Heute sind wir um 3 Uhr aus der Wadi Wüste nach Amman zurückgefahren und haben unsere Autos einfach mit steckenden Schlüsseln am Parkplatz stehen lassen. Dort wurden sie “abgeholt” und sollen dem guten Zweck zugeführt werden. Mal sehen, vielleicht täuscht das Bauchgefühl, aber eine transparente Spende fühlt sich irgendwie anders an….


Ab morgen ruft wieder der Alltag 

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Jordanien hat viele Seiten

Die erste Nacht in Jordanien haben wir ein wenig ab der Hauptstraße mit dem kompletten rally Tross in der Wüste verbracht. Dort wurden wir, trotz später Ankunft sehr nett empfangen und haben einheimisches Mansaf (Reis mit lammfleisch und säuerlicher Milchsoße) bekommen und mit den Händen gegessen. 


Am nächsten Tag haben wir eine nahegelegenen Schule besucht, die auch (hoffentlich?!) den Erlös der Fahrzeuge bekommen wird.
Auf dem Weg nach Amman haben wir einen Zwischenstopp in Jerash gemacht. Extrem eindrucksvolle Ruinen – leider auch mit extremen Eintrittspreisen ( Gegenwert ca. 8 volle Abendessen…). Um auch einen Einblick von den Ruinen aus der Luft zu bekommen, sind wir natürlich eine Runde mit der Drohne geflogen, was aber zu einem kurzen Arrest für Jonas bei den freundlichen Polizisten führte…Nach kurzen Erklärungen hat sich aber alles geklärt.


 Abends haben wir uns in Amman ein schönes Guesthouse gesucht und das abendliche Treiben der Unabhängigkeitsfeier Jordaniens (nationaler Feiertag) beobachtet.

Nächster Stopp war das Tote Meer. Auf dem Weg dahin haben wir unseren Kocher und Stühle gegen einen “nimmdirwasduwillst-Einkauf” getauscht. Die Jungs fanden das so cool, dass sie uns nach der Verabschiedung nochmal hinterhergefahren sind und uns auf einen Tee in ihrem kleinen “Weingut” eingeladen haben. 


Die Fahrt zum Toten Meer ist irgendwie unwirklich. Überall Berge, Weitsicht und es geht permanent bergab – bis man schließlich am tiefsten Punkt der Erde (-420m) ankommt.

Baden im Toten Meer ist ebenso anders und faszinierend, wie der Ausblick, den man während dessen genießen kann. Man kann- trotz aller Bemühungen nicht untergehen. Völlig relaxtes Treiben war angesagt.


Der letzte Tag in Jordanien (gestern) führte uns über Petra in die Wadi-Wüste ganz im Süden des Landes. 


Obwohl wir nur wenige Tage in Jordanien waren, hat die Landschaft und die Vielfalt an historischen Plätzen die Erwartungen übertroffen!

Vielen Dank Jordanien….

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Es geht nach Jordanien

Nachdem wir Jerusalem verlassen haben sind wir Richtung jordanische Grenze gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Stopp am Jordan gemacht 


Der Grenzübergang hat etwas länger gedauert, war an sich aber problemlos. Wir haben die erste nach in Jordanien verbracht und sind heute auf dem Weg nach Amman. Mal sehen was Jordanien so zu bieten hat…

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Jerusalem

Leider sind wir erst gegen 17 Uhr in Jerusalem angekommen (und am nächsten Tag um 12:30 wieder weitergefahren) Früher war es nicht möglich, da die Zufahrten wegen dem Trump-Besuch gesperrt waren. Wir sind an dem Abend aber noch durch die “old City” gelaufen. Extrem viele verwinkelte Gassen und man sieht alle Glaubensrichtungen. Juden, christen und Moslems. In sämtlichen “Glaubensausprägungen”. Leider ist es tatsächlich so, dass ein friedliches Zusammenleben wohl sehr schwer ist. Militär ist überall sehr present und alle Israelis, die sich im Wehrdienst (3Jahre Pflicht) befinden tragen ihre Waffen offen und überall mit sich. Aber auch Gespräche mit ihnen zeigen, dass sie selber gar nicht mehr alle Zusammenhänge und Kausalitäten der Konflikte hier kennen. Irgendwie komisch, dass an einem zentralen Glaubenspunkt überall Waffen zu sehen sind. 


Dennoch strahlt die Stadt sehr viel Vielfalt und Unerwartetes aus. 


Tagsdrauf mussten wir schon gegen 12:30 wieder weiterfahren, damit wir den Grenzübergang nach Jordanien zeitlich noch schaffen…

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Der Weg nach Jerusalem

Wie versprochen gibt’s noch ein paar genauere Infos der letzten Tage. Nachdem unsere Fahrzeuge in Haifa mit leichter Verspätung angekommen sind, sind wir nach Tel Aviv gefahren. Auf dem Weg dorthin haben noch eine Brauerei besichtigt, bei der wir mitgebrachtes, deutsches Bier gegen israelisches getauscht haben. Bier war echt gut aber ist im Supermarkt ziemlich teuer (>2€ die Dose). In Tel Aviv haben wir im alten Hafen von Jaffa geschlafen und waren Abend noch sehr gut am Hafen essen. 


Von Tel Aviv selber  haben wir leider nur einen kleinen Teil gesehen, da es tagsdrauf schon vormittags südlich Richtung Wüste ging. In der kurzen Zeit hat Tel Aviv aber einen sehr coolen und offenen Eindruck bei uns hinterlassen – hat uns sehr gefallen!


Auf dem Weg Richtung Wüste, haben wir uns noch ein Dorf, in dem bewusst sämtliche Glaubensrichtungen gemeinsam zusammen leben, besucht (www.wasns.org). Außerdem sind wir durch einen Nationalpark gefahren und haben uns alte Flüchtlingshöhlen angeschaut.


Abends sind wir dann in dem Wüstencamp angekommen. Leider befand sich das Camp direkt neben der Hauptstraße und hatte wenig (kein) wüstenflair…

Um selber dann die Wüste zu erfahren, sind wir am nächsten morgen sehr früh raus und haben uns auf in die Wüste um Mizpe Ramon gemacht. War extrem lohnenswert. Bilder sagen mehr als 1000 Worte.


Nach unserem Wüstenausflug ging es nordwärts Richtung Jerusalem. Wir sind im Landesinneren gefahren und somit durch Palästina gefahren. Sehr viel Militär unterwegs aber alle sehr freundlich! In Israel durfte ich sogar im Hummer Platz nehmen.


Auf der letzten Etappe Richtung Jerusalem haben wir noch einen Israeli besucht, den wir zuvor in einer Winzerei kennengelernt hatten. Da er uns sehr freundlich auf ein Bier, Mittagessen und Dusche zu sich nach Hause eingeladen hat, haben wir ihm unseren Grill vermacht. Er hat ihn gefeiert 🙂

Bald gibt’s Infos zum Stopp in Jerusalem und die ersten Erlebnisse aus Jordanien…

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Kurzes Update aus Jerusalem

Da es mit Internet in Israel aktuell sehr schwer ist, ein ganz kurzes update . Wir haben unsere Fahrzeuge in Haifa gut entgegengenommen und haben die letzten zwei Nächte in Israel verbracht. Die erste Nacht war in “old jaffa” in Tel Aviv, die zweite in der Wüste im Süden. Heute sind wir in Jerusalem angekommen und genießen den Abend. Bilder und mehr Infos kommen demnächst…

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Welcome to Israel 

Nachdem wir nochmal zurück sind, hat’s dann doch noch sehr zügig geklappt.

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Fast hätte es geklappt

Heute sind wir nach extrem genauen Kontrollen in den Flieger nach Tel Aviv eingestiegen und nahezu pünktlich gestartet.


Leider haben wir auf halber Strecke die Info vom Piloten bekommen, dass Israel den Luftraum für unsere Maschine gesperrt hat und wir sind wieder nach Adana, dem Startflughafen umgedreht. Aktuell sieht es also so aus, als ob die Fahrzeuge rechtzeitig in Israel ankommen – die Personen aber nicht. Mal sehen was weiter passiert….

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