Gepäck gefunden….

Haben unser Gepäck irgendwo im Haufen mit einem Tag Verspätung gefunden…und machen uns auf nach pallawan.

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Ankunft in Manila!

Der Transfer in Abu Dhabi war etwas chaotisch aber nach 1,5 stündiger Verspätung sind wir dann Richtung Manila abgehoben. Der Flug war extrem anstrengend, da bereits 1,75 cm Körpergröße für bescheidenste Platzverhältnisse gesorgt hat. Zudem gab es kein Entertainment – nicht ein Monitor! Boardentertainment hätte 40dollar gekostet und wäre per wlan gestreamt worden. Zu allem Überfluss kam dann auch unser Gepäck nicht an – wurde in Abu Dhabi vergessen !! Air Philippine, ihr habt uns nicht überzeugt. Gleichzeitig wurde aber die Entscheidung abgenommen wo wir heute Abend bleiben. In Manila. Wir warten auf das Gepäck. Um den Urlaub gebührend einzuleiten haben wir uns dann für eine Nacht in das h2o Luxushotel eingebucht. Nach einem Bad in dem privaten Whirlpool geht’s jetzt zur Massage! Mal sehen ob alle Spuren aus dem Flugzeugsitz rausmassiert werden können….

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Nächste Etappe startet….

Gerade zwischengelandet in Abu Dhabi – sehr komisch strukturiertes Chaos aber Boardingkarten bekommen und jetzt wird eingecheckt!

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Countdown läuft!

3 days to go – dann fliegen wir von Stuttgart via Abu Dhabi nach Manila. Bilder wird’s hier geben….

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Wohnkabine gefunden

Nach längerem Suchen haben wir eine Wohnkabine gefunden und unseren ersten Kurzurlaub damit an der italienischen Küste verbracht. Leider Geil !

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Kurztrip: 10 Tage Slowenien und Kroatien

Wir waren mit Auto und Bikes in Slowenien und Kroatien unterwegs. Leider von unterwegs keine Blogeinträge aber hier gibts eine kurze Zusammenfassung.

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Neues Fahrzeug: Ford Ranger

Wir haben uns einen neuen Reisebegleiter zugelegt und sind auf kommende Reisen damit gespannt. Hier gibts Details…

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OWD Schein gemacht

Haben in Ägypten unseren Tauchschein gemacht ! Voll Geil….;-) Bericht gibt’s hier.

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Last day in Tana

Als wir abends in Tana ankommen, werden wir erstmal von den Eindrücken der Großstadt erschlagen. Es gibt hier richtige Kaufhäuser, mehrspurige Straßen und vieles mehr was wir nun 3 Wochen lang nicht mehr gesehen haben. Auch sind die Menschen hier extrem aufdringlich und geben alles um uns Vanille und Musikinstrumente zu Verkaufen. Schließlich finden wir mit Hilfe des Lonely Planets ein günstiges und schönes Hotel uns checken in der Merina Lodge ein. Hier finden wir eine richtige Ruheoase! Wir gehen abends noch in einer Bar (!) essen und fallen wie fast immer totmüde ins Bett…

Für den nächsten Vormittag organisieren wir uns einen Taxifahrer, der noch eine 3 stündige Stadtrundfahrt mit uns macht, uns zu den Highlights der Stadt fährt, zum Pflanzenmarkt und Schnitzereimarkt. Dort kaufen wir noch 2 geschnitze Nachtkästchen und noch weitere Souveniers und fahren direkt weiter zum Flughafen. Nachdem wir unsere Nachtkästchen am Zoll angemeldet haben, realisieren wir, dass unser Urlaub nun tatsächlich vorbei ist… Etwas wehmütig steigen wir schließlich fast pünktlich ins Flugzeug.

Es waren wirklich dreieinhalb tolle Wochen in Madagaskar. Wir können dieses Urlaubsland jedem empfehlen, der Natur liebt und sich auf neue Kulturen einlässt. Vielleicht können wir ja bald wieder kommen und uns noch den Süden ansehen…

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Von Nosy Be nach Mahajunga

Auf Nosy Be haben wir nun endlich einen Tag Zeit, um einfach faul am Strand zu chillen und einfach mal nichts zu tun. Nachdem wir tagsüber geschlafen und gechillt haben, genießen wir abends zusammen mit einem holländischen Pärchen, das wir dort kennen gelernt haben, unser deluxe Dinner. Wir haben in einem einheimischen Restaurant Languste mit Cocos Reis bestellt und probieren danach die Rum Sammlung (Vanille, Zimt und Ingwer) des Besitzers.

Am nächsten Tag geht es mittags zum Hafen in Hell-Ville, von wir mit der Fähre wieder zum Taxi-Brousse Stand übersetzen wollen. Am Hafen bekommen wir noch eine heftige Diskussion zwischen zwei Fähr-Ticketverkäufern mit und wissen nicht so recht wie ernst die Sache ist. Einerseits wird heftig diskutiert und gestikuliert, andererseits lachen alle Aussenstehenden über die beiden Streithähne.

Nach der Überfahrt fahren wir mit einem Taxi Brousse nach Ambanja, steigen dort nochmal um und stellen uns schonmal seelisch auf eine mindestens 12 stündige Taxi Brousse-Fahrt nach Mahajunga ein. Wir hatten bereits auf Nosy Be die beiden vorderen Sitzplätze reserviert, als wir einsteigen wollen, sind diese allerdings schon belegt. Wir diskutieren mit dem Organisator und uns wird verklickert, dass der 2. Busfahrer vorn sitzen muss. Wir geben uns mit der Erklärung gezwungenermaßen zufrieden und weichen auf die 2. Reihe aus. Wir teilen uns 3 Sitze mit noch weiteren 4 Personen (also insg. sind wir zu 6. auf 3 Plätzen) und wissen nicht, ob dies der Zustand für die komplette Nachtfahrt sein wird. Wir ergeben uns unserem Schicksal und versuchen die Nacht schlafend zu verbringen. Wenigstens haben wir an Ohropax gedacht, da wir sonst sicherlich einen Gehörschaden davon getragen hätten. Die Musik hatte qualitativ und von der Lautstärke her definitiv madagassisches Niveau!

Schließlich kommen wir morgends um 4 gut in Mahajunga an und lassen uns zur Schule von Pater Abel fahren, wo wir uns nochmal 2 Stunden Schlaf gönnen. Am nächsten Tag treffen wir endlich Flo’s Schwester Johanna und setzen uns gleich in ihr Unterrichtsstunde als Englischlehrerin rein. Es ist beeindruckend mit welcher Disziplin 55 6-9 jährige Kinder in 2er Reihe das Klassenzimmer betreten!

Später schauen wir uns noch die Stadt an und gehen abends zusammen mit Pater Abel essen. Mahajunga ist, verglichen mit anderen madagassischen Städten wirklich eine tolle Stadt. Es ist einiges geboten und die Strandpromenade ist das Highlight! Es ist selten, dass man in einer madagassischen Stadt einen schönen Platz hat, wo man sich einfach ausruhen und die Leute beobachten kann.

Am nächsten Tag fahren wir zu dritt mit Pater Abels Auto zu den Cirque rouges, einem kleinen Canyon mit ocker und rosa farbener Erde. Ein sehr schönes Fleckchen! Wir essen dort in einer Strandbar zu mittag und bestellen eine Meeresfrüchteplatte für 3 Personen und sich schlichtweg begeistert!!! Das ist wirklich eines der besten Essen, die wir in Madagaskar hatten.

Nachmittags sind wir (wieder zu 2.) nochmal in der Stadt unterwegs und schauen spontan noch bei eim First-Class Busservice vorbei, bei dem wir bereits telefonisch Tickets für unsere Weiterfahrt nach Tana reserviert hatten. Nach Aussage der Dame am Telefon sind die Tickets bombensicher reserviert und sie versichert uns, dass wir die Tickets weder nochmals bestätigen müssen, noch dass wir vorab zu zahlen vorbei kommen müssen. Da wir gerade in der Gegend sind, wollen wir nun doch vorab bezahlen und sind schließlich auch heilfroh über diese Entscheidung. Denn vor Ort stellen wir fest, dass unsere Reservierung leider wieder storniert wurde, da wir diese nicht nochmal bestätigt haben und nun leider bereits alle Plätze belegt sind. Der Anbieter entschließt sich dann aber dazu einen größeren Bus loszuschicken und wir haben für den nächsten Morgen dann doch noch 2 Plätze.

Die Entscheidung nach Tana First Class zu fahren war goldrichtig. Wir haben zu 2. 3 Sitzplätze und sogar noch funktionierende Stoßdämpfer!!! Dies ist inzw. so ungewohnt, dass Babsi bei der Fahrt von dem Geschaukele schlecht wird 🙂

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Im Norden von Madagaskar

Letzten Mittwoch ging es mit der Faehre um 4 Uhr nach Ivongo Soanierana und von dort per Taxi Brousse weiter nach Tamatave. Von dort mit dem Flieger ueber Tana nach Diego, wo wir noch am selben Tag mittags gelandet sind. In Diego haben wir noch eine Kamera gekauft, da Flos „wasserfeste“ Kamera beim Schnorcheln kaputt gegangen ist.

In nur einer Autostunde gelangen wir vom trockenen und heissen Diego in den Nationalpark Montagne d’Ambre, wo es nur noch 15 Grad hat und regnet. Wir zelten dort und unternehmen am naechsten Tag eine Wanderung durch den Regenwald. Nachdem Babsi die Blutegel im hohen Gras, die an unser Blut wollten, ueberstanden hat werden wir mit Lemuren, Chamaeleons, Leave-tailed Geckos usw. belohnt.

Nur eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt befinden wir uns schon wieder in Steppengebiet und besuchen dort den Nationalpark Ankarana, um dort Tsingys (spitze, nadelfoermige Steinfelder) zu sehen. Nach einer weiteren Nacht im Zelt machen wir eine wirklich anstrengende Wanderung im Nationalpark; ca. 20 km bei 35 Grad oder mehr.

Am kommenden Morgen geht es um 6 Uhr mit dem Taxi Brousse zur Insel Nosy Be. Wir sind hier das erste Mal in einer sehr touristischen Gegend und merken dies auch sofort an den Preisen, die hier beinahe europaeisches Niveau erreichen. Gleich nach Ankunft am Hafen gehen wir an einer vorgelagerten kleinen Insel schnorcheln und fuehlen uns dabei wie in einem lebenden, grossen Aquarium. Nur die Meeresschildkroeten verstecken sich leider vor uns. Der Ausflug hat sich dennoch wirklich gelohnt!!!

Am naechsten Tag (heute) leihen wir uns einen Roller, um die Insel zu erkunden und um unsere Weiterfahrt nach Mahajunga am Mittwoch zu organisieren. Bis dahin ist jetzt erstmal Urlaub im Urlaub angesagt 🙂 Wir goennen uns hier 3 Tage Luxus und Erholung am Strand…

 

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fub goes biking

Fuer die letzten Tage auf der Insel St. Marie haben wir uns noch eine kleine Enduro geliehen und sind ueber die Insel geduest… Ganz im Norden haben wir an natuerlichen Pools gezeltet und waren wiedermal sehr eng bei der Bevoelkerung. Die 2 Tage mobil zu sein und durchs Gelaende zu fetzen war richtig spassig. Heute haben wir uns nochmal in ein kleines Bungalow eingemietet und morgen gehts um 4 Uhr mit der Faehre wieder aufs „Festland“.

Wir melden uns dann wieder auf dem Weg von Diego nach Mahajanga.

p.s Bilder gibts hier

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Die ersten Bilder sind da

Hier gibt es ein paar Bilder…

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Ile aux Nattes

Wir sind nun den 3. Tag im Paradis und geniessen Bilderbuch-Traumstraende, Sonne und unseren sauberen Bungalow direkt am Strand fuer 10 Euro die Nacht. Wir haben gestern mit einem Kajak die Insel umrundet und das erste Mal geschnorchelt. Da es aber draussen am Riff besser sein soll zum Schnorcheln, wollen wir noch mit einer Pirogue dort raus fahren. Mit Essen hatten wir bisher immer Glueck. Meistens gibt es Huehnchen oder Fisch/Meeresfruechte mit Reis sauté und immer frisch (das Huhn wird extra geschlachtet), frische Kokosnuss, Bananen, Cocos oder Ingwerrum…

Die naechsten Tage steht noch einiges auf unserem Programm: Schnorcheln, Walsafari, Rollertour ueber die Insel Sainte Marie, Piratenfriedhof ansehen…

Unsere Reiseplaene haben sich nun nochmal geaendert. Wir fliegen am Donnerstag von Tamatave, ueber Tana nach Diego in den Norden, da uns sonst die Zeit nicht ausreicht. Wir haben die Strassenverhaeltnisse hier unterschaetzt.

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Tamatave und Ile Saint Marie

Lieber Blog, liebes Tagebuch…

Nach zwei entspannten Tagen sind wir in Mada endlich angekommen und freuen uns auf die Weiterfahrt. Es ging weiter nach Tamatave wo wir in einem Wildpark das erste Mal unser Zelt auspacken und absolut idylisch am See campen – Alleine ! Nur wir und die Tiere… Es ist fast lauter als in der Grossstadt und es ist schon komisch den Lauten beim Einschlafen zu lauschen. Nach Einbruch der Daemmerung gehen wir mit einem Parkguide auf Entdeckungstour und sehen zur Babsis Freude fliegende Spinnen.

Nach der Nacht dort sind wir gut gelaunt und machen uns auf den Weg Richtung St. Marie. Hier wird uns wieder einmal klar wie toll die Strassen in Mada sind. Fuer 130km brauchen wir gute 5 Stunden und kommen bei Dunkelheit in Ivongo (kleine Faehrstadt) an und schlafen in einem Holzhuettchen. Am naechsten Tag (heute) setzen wir nach St. Marie ueber. Hier haben wir gerade ueber weitere Plaene diskutiert und werden wahrscheinlich auf Grund der wirklich langen Zeiten im Taxi nach Diego Souarez fliegen….

Erstmal bleiben wir 5 oder 6 Tage auf dieser tollen, kleinen Tropeninsel

Gruesse fub

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Antananarivo bis Moramanga und Canal des Pangalanes

Nach fast 40 Stunden Anreise (statt geplant 23) kommen wir ziemlich platt nachts um ca. 12 Uhr in Tana an. Unsere Verspaetung haben wir hauptsaechlich Air Madagascar zu verdanken, die uns von Mauritius nach Tana fliegen sollten. Unser Flieger hat erst 4-5 Stunden Verspaetung und dann efahren wir im Flieger, dass wir nun noch auf La Reunion zwischenlanden, um noch weitere Passagiere abzuholen.

Zu unserer Ueberraschung werden wir in Tana von Pater Abels Schwester abgeholt. Ausserdem hat uns Flos Oma schonmal ein Hotel reserviert. Wir sind heilfroh ueber diese Ueberraschung und fallen totmuede in ein bequemes Bett.

Am naechsten Tag machen wir uns per Taxi Brousse auf den Weg nach Osten. Erste Station ist Moramanga, wo wir ein … Hotel finden. Wir sind froh am naechsten Tag nach Brickaville weiterfahren zu koennen. Dort erwartet uns endlich Erholung. Wir schlafen in super schoenen Bungalows und geniessen die ersten zwei Tage Urlaub am Canal des Pangalanes in Manambato. Dort unternehmen wir lange Strandspaziergaenge am Seeufer und geniessen super leckeren Fisch und Krabben mit Reis.

Nach 2 Tagen Erholung geht es weiter Richtung Toamasina und danach nach Sainte Marie. Wir hoffen, bald wieder was von uns hoeren lassen zu koennen. (Bilder koennen wir hier leider nicht hochladen…)

PS: Wetter ist genial, 28 Grad, strahlend blauer Himmel 🙂

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In Mauritius gelandet

wir sind gerade gut in mauritius gelandet und warten auf unseren weiterflug. wahrscheinlich hat der verspätung und wir gewöhnen uns an „mora mora „… grüsse aus der sonne

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Neue Reiseplanung

Die grobe Reiseplanung steht:

Im September geht es für 3,5 Wochen nach Madagaskar. Auch in diesem Urlaub versuchen wir alle Daheimgebliebenen über unseren Blog und homepage mit Infos zu versorgen.

Wir freuen uns riesig auf die Reise !

 

Die ersten Eintrge werden bald kommen….

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Endlich ist der Erfahrungsbericht online

Wer sich überlegt eine Afrika „low budget – Rally“ zu machen, sollte sich auch unseren Erfahrungsbericht durchlesen.

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Geocaching

wir haben unseren ersten Cach selber versteckt…Wer in Gambia unterwegs ist unbedingt auf www.geocaching.com anmelden und GC2RTW6 suchen

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Casablanca

Vor einer Stunde sind wir gut in Casablanca gelandet und in einer Stunde fliegen wir weiter nach Frankfurt. Wir kommen der Heimat näher…

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Ab nach Hause

Wollten euch alle nur wissen lassen, dass wir uns heute abend auf den weg nach Dakar machen und dort morgen früh um 2:40 unseren Flug über Casablanca nach Frankfurt nehmen. Planmäßig sollen wir um 14:05 in Frankfurt ankommen. Wir freuen uns nach einer tollen Reise auf daheim…

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Niokolo Koba – und das tote Hippo

Nach unseren 2 Ruhetagen in Boucotte haben wir uns wieder auf den Weg in das Landesinnere gemacht. Unser Ziel ist der Niokolo Koba Nationalpark, der für sein wildlife und Hippos bekannt ist…Wir fahren also in dem langsamsten Siebensitzer von Cap Skiring nach Ziguinchore. (Für die 60km brauchen wir knappe 2 Stunden). Da wir am nächsten Morgen ebenfalls in einem Siebensitzer ins 350km entfernte Tambacounda wollen, freuen wir uns jetzt schon auf die entspannte, kurze und erholsame Fahrt. Nach einer kurzen Nacht in Ziguinchore gehts also am nächsten morgen um 6 (!) zum Bahnhof und von dort in einem Taxi nach Tamba. Wie erwartet kommen wir nach ca. 9 Stunden an, allerdings haben wir zwischendurch auch noch den Auspuff geschweißt und irgendwelche Bootengänge erledigt 😉 Von Tamba fahren wir dann in einer kurzen Fahrt nach Dar Salam, dem Eingangsort zum Nationalpark. Nach 13 Stunden auf den Beinen bzw. auf dem Arsch, fallen wir totmüde ins Bett. Der nächste Tag wird spannend, da man in den Nationalpark nur mit einem Fahrzeug hineingelassen wird, sind wir gespannt wie wir das managen. Die Idee: wir warten einfach von Parköffnung (7Uhr) so lange bis uns jemand mit nehmen kann. Nach 3 Stunden warten und 4 Fahrzeugen, die kein Platz mehr hatten, taucht ein großer Safaribus (10Plätze) auf – ohne auch nur einen Passagier. Der Parkranger, den wir in unsere Wartezeit über unser Vorhaben informiert haben diskutiert lange, irgendwas mit dem Busfahrer. Irgendwann wird uns eröffnet, dass wir noch auf ein paar Touristen warten und dann gemeinsam mit diesen in dem Bus auf Safari gehen, dass alles soll uns nix kosten !!! Wir sind völlig aus dem Häuschen und nach ein paar Minuten geht dann auch tatsächlich los. Auf dem Weg ins Parkinnere sehen wir Gazellen, Wildschweine und einige Vögel. An einem Camp im Park versuchen wir noch zu arrangieren, dass wir eine Nacht bleiben können, allerdings scheitert dies da wir (wenn überhaupt) nur einen sehr teuren Lift aus dem Park bekommen. Da die spanische Touristengruppe hier mit Essen versorgt worden ist und einiges zu viel dabei ist werden wir noch mitversorgt. Das ist alles zu schön, um wahr zu sein und so kommt auch schon bald der Rückschlag. Der Safaribus will uns nur wieder mit zurücknehmen, wenn wir umgerechnet 20 Euro bezahlen. Das ist fast so viel wie die Spanier, die diese Tour gebucht hatten (mit Transfer vom 150km entfernten Hotel) und wir verschieben die Diskussion auf später, um nicht zu riskieren, dass wir stehen gelassen werden. Auf der Weiterfahrt sehen wir am Flussrand plötzlich ein Hippo. Wir halten an und beobachten das Tier am Flussufer. Erst denken wir es schläft, doch schon bald wird klar, dass der Koloss tot ist. Wir steigen aus und betrachten die Szene von Nahem. Der Ranger vermutet, dass das Tier bei einem Kampf um den Platz des Ranghöchsten mit einem anderen Hippo getötet wurde.
Zurück am Parkeingang gibt es eine heftige Diskussion um den Rückfahrtpreis, bei der wir gar nicht mehr zu Wort kommen und schließlich zieht der Safaribusfahrer sauer ab und will, dass wir das Geld am Parkeingang für ihn bezahlen. Wir sehen dies nicht ein, nehmen unsere Rucksäcke und gehen einfach. Schade, dass der schöne Tag so geendet hat…
Wir fahren per Anhalter (2 belgische Touristen nehmen uns mit) bis nach Wassadou, wo es ein schönes Camp gibt, das Pirogue-Touren anbietet zum Hippos beobachten. Kurzfristig ergibt sich für uns ein local stay. Ein Einheimischer lädt uns ein heute bei seiner Familie zu schlafen. Nach kurzem überlegen sagen wir zu. Wir laufen also zu seinem Grundstück, das einige Lehmhütten und ein „Badezimmer“ beherbergt. Der Mann hat mit seiner Frau 11 Kinder von 1 bis 19 Jahre. Zum Abendessen gibt es Couscous mit Soße und etwas Ziegenfleisch und wir essen alle aus einer großen Schüssel. Die Gäste und Älteren bekommen einen Löffel, die Kleineren essen geschickt mit den Fingern. Das angebotene Brunnenwasser mit Eiswürfeln lehnen wir dankend ab, da wir nicht riskieren wollen, am nächsten Tag nicht mehr vom Klo runter zu kommen. Die Familie sitzt noch eine Weile zusammen und die Kinder bereiten sich teilweise noch auf den nächsten Schultag vor. Höhepunkt des Abends ist eine indische Fernsehserie. Voller Vorfreude wandern alle Kids zum Nachbarn, der einen kleinen Farbfernseher hat, vor dem sich schon ca. 30 Dorfbewohner versammelt haben und gespannt die Serie verfolgen. Um 22 Uhr ist Schlafenszeit. Da es noch sehr heiß ist, schlafen alle draußen. Wir bekommen zwei dünne Schaumstoffmatten und ein Bettlaken und schlafen auf dem Boden vor der Hütte. Am nächsten Morgen werden wir zum Sonnenaufgang von Muezzin, Hahn, Esel, Hund und Schafen geweckt.
Der Versuch beim Wassadou-Camp eine Hippofahrt zu ergattern scheitert, da das Boot kaputt ist und wir machen uns auf den Weg nach Dakar. Da uns die sept-places Taxis zu teuer, unbequem und umständlich sind, versuchen wir unser Glück als Anhalter. Als wir schließlich einen Chauffeur gefunden haben können wir unser Glück kaum fassen: es ist ein schwarzer Mann in unserem Alter in einem neuen Mitsubishi Pick-Up mit Klimaanlage, der uns gratis bis nach Dakar mitnehmen will. Es stellt sich heraus, dass wir zufällig an einen senegalesischen Boxstar geraten sind. Unterwegs werden wir noch mit Burger und Cola versorgt und nach 4 Stunden, anstatt erwarteter 10 Stunden sind wir wieder an der Küste, wo wir uns ein kleines Häuschen am Strand mieten. Das Haus ist so nah am Strand, das bei Flut die Wellen auf die Terasse schwappen, die 2 Meter über der Wasseroberfläche liegt… Sehr idyllisch!

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Strand ohne Grenzen

Nach unsere Nacht in Elinkine sind wir wenig erholt, da das Bett seit gefühlten Jahrzehnten schon durchgelegen war und Flo nachts immer wieder auf Klo muss – Probleme mit dem Magen…Aus dem Grund wollen wir es am Tag gemütlich angehen lassen und machen uns erst gegen Mittag auf die Suche nach einem Böötchen, das uns nach Cacouane bringen soll. Wieder einmal haben wir Glück und treffen am „Hafen“ den Besitzer des Campingplatzes in Cachoune – da wir zusichern eine Nacht zu bleiben, nimmt uns dieser in seinem Boot (das erste nicht aus Holz) mit. Wie ausgemacht bleiben wir auch die Nacht bei ihm und so legen wir nach unserem gestrigen Powertag einen echten Chilltag ein!
Damit ist es aber schon am nächsten Tag, als wir erfahren, dass von Cachouane nur eine extrem teures Boot nach Djembering fährt vorbei. Nach gründlichster Recherche haben wir das einzige Fahrzeug in dem Dorf ausgemacht – da hier aber, wer hätte es anders erwartet der Sprit leer ist, fällt diese Methode der Fortbewegung auch aus. Rechtzeitig zur größten Mittagshitze entschließen wir uns also die 8km nach Djembering (wo es wieder Taxis gibt) mit all unseren Besitztümern zu Fuss zurückzulegen. Nach dem wirklich anstrengenden Marsch auf teilweise tiefem Sand kommen wir endlich in dem nächsten Dorf an und finden bald auch ein „Taxi“. In dem normalen Kombi fahren wir dann zu 10(!) (wir sitzen im Kofferraum) bis Boucotte und nisten uns hier in absolut idylischer, einsamer Lage in einer kleinen Lodge mitten am endlosen, weißen Strand für 2 Tage ein.

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Südsenegal – Casamance

Bei Kartong wollen wir die Grenze zum Senegal überqueren. Da dies jedoch keine offizielle Grenze ist, holen wir uns den Ausreisestempel auf gambianischer Seite in einem Police Office und wollen dasselbe mit dem Einreisestempel auf senegalesischer Seite machen. Da es keinen Bus gibt und uns ein Einheimischer versichert, dass es nicht weit ist bis zum Grenzfluss, den wir per Pirogue (kleines Boot aus einem Baumstamm) überqueren wollen. Die 100 Meter sind dann doch etwas länger und wir laufen eine Stunde mit unserem Gepäck an den Fluss. Da es auf der anderen Seite nicht viel gibt und es langsam spät wird, entscheiden wir uns die Nacht in einer Lodge an der Grenze zu verbringen und am nächsten Tag überzusetzen.
Nachdem wir nach einer sehr wackligen Bootsfahrt das anderen Ufer erreicht haben, steht uns der nächste Fussmarsch bevor. Glücklicherweise kommt nach 15 Minuten ein LKW vorbei und wir fahren auf der Ladefläche mit bis ins nächste Dorf, von wo wir ein Taxi bis ins nächst größere Dorf nehmen, um dort unseren Einreisestempel abzuholen. Den Stempel bekommen wir im Dorf dann doch nicht, also bleibt uns nichts anderes übrig, als zur nächsten offiziellen Grenze zu fahren. Wir nehmen also eines der lokalen sept-places (normaler PKW mit zusätzlicher Sitzbank im Kofferraum), die allerdings erst losfahren wenn alle Plätze besetzt sind. Um eine Wartezeit von unabsehbarer Zeit zu vermeiden kaufen wir noch 2 weitere Tickets, damit wir losfahren können. Als wir endlich den Stempel im Pass haben fahren wir von Seleti über Ziguinchor nach Enampor und schlafen dort in einem Regenhaus (große Hütte mit umgedrehtem Dach, das wie ein Trichter aussieht). Am nächsten Morgen heisst es früh aufstehen, weil wir mit einer Pirogue nach Oussuye fahren. Die Fahrt geht 3 Stunden durch kleine Flussärmchen und Mangroven (und danach tut uns gehörig der Hintern und der Rücken weh). Danach steht uns wieder ein Fußmarsch bevor und schließlich kommen wir ziemlich fix und fertig in Oussuye an. Am Pointe St. Georges soll es einen Punkt geben, von wo aus man lamantins sehen kann. Wir wissen nicht was das ist aber es scheinen große Tiere im Wasser zu sein und wir vermuten Wahle… Um dort hin zu kommen, leihen wir uns ein kleines Motorrad und düsen Richtung St. Georges. Der Weg wird jedoch immer kleiner und irgendwann fahren wir auf Sandwegen, die keinen Platz lassen um links oder rechts noch die Füße aufzusetzen. Der Balanceakt auf Trampelpfaden, links und rechts einen halben Meter unter uns Reisfelder und der Sand, der unser kleines Bike ganz schön ins schlingern bringt, ist mega anstrengend!!! Für 20 km brauchen wir 2 Stunden! Wir müssen 2 Brücken passieren, die allem Anschein nach höchstens für Fussgänger ausgelegt sind und wir versuchen nicht daran zu denken, was passiert wenn das morsche Holz nachgibt… Aller Aufwand hat sich aber gelohnt und wir erreichen den Aussichtspunkt, gespannt was uns erwartet. Die Tierchen lassen nicht lange auf sich warten und wir sind überrascht als wir eine Art afrikanische Seehund oder Robbenart antreffen. Im Dorf erfahren wir, dass es auch eine Art Straße hierher gibt und der Rückweg wird „entspannter“. Wir fahren 10 km Sandweg (und fressen dabei auch einmal Sand) und erreichen nach nur einer Stunde wieder Oussuye. Wir schlafen schließlich in Elinkine…

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3…2…1…meins!

Nachdem lange Zeit nicht klar war, ob die Versteigerung des Autos am Samstag oder Sonntag ist, können wir euch nach der Versteigerung endlich auf den aktuellen Stand bringen. Unser Scudo hat also für umgerechnet ca. 1300€+450€(Zoll) seinen Besitzer gewechselt. Der Besitzer vereinbart mit uns, dass wir das Auto noch eineinhalb Wochen benutzen dürfen und er bekommt von uns dafür noch Ersatzteile und Zubehör. Nachdem in den kommenden Tagen jedoch nicht klar ist, was aus unserem Deal wird, weil der Käufer den Zoll nicht bezahlen kann, entscheiden wir uns alles was von unserem Zeug noch übrig ist, zu verkaufen und mit unseren Rucksäcken weiter zu reisen (was sich als gute Entscheidung herausgestellt hat, weil immer noch alle Grenzen zum Senegal für Autos gesperrt sind).

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Georgtown und zurück

Als wir in Georgetown ankommen, wollen wir erstmal das Stadtzentrum suchen. Da die Stadt auf einer kleinen Insel liegt, sind wir zuversichtlich. Nach einigen 100 Metern stehen wir allerdings am anderen Ende der Insel und haben gar nicht bemerkt, dass wir schon durch das Zentrum gefahren sind. Wir haben wirklich selten so ein verschlafenes Nest gesehen. Nachdem wir mit den Einheimischen noch erfolgreich um Wagenheber und Werkzeug gehandelt haben, fahren wir wieder weiter. Wir schlafen bei einer sehr schönen Lodge und fahren am nächsten Tag weiter nach Paradise Island. Der Name ist hier Programm: auf der Insel wird legal Mariuana angebaut. Da man nur mit kleinen 2-Mann Fähren auf die Insel kommt, schlafen wir auf dem Festland und gehen nur zum Essen und an den Strand auf die Insel. Bevor wir schlafen gehen, machen wir noch die Bekanntschaft eines Einheimischen, der kurz zu uns rüber kommt, um zu sehen wer da ist, weil er in der Nacht noch Menschen und Gras nach Senegal schmuggeln will… ??? Die Aktion konnten wir später noch von unseren Logenplätzen aus beobachten.
Am nächsten Morgen frühstücken wir noch am idyllischen Sandstrand und brechen dann auf zur Fähre nach Banjul. Überraschenderweise zahlen wir alleine weniger für die Fähre als wir an die Organisation abdrücken mussten, als wir das letzte Mal mit der Fähre übergesetzt sind. Da fragt man sich, an welchen Stellen wir noch überteuerte Preise bezahlt haben und an wen dieses Geld fließt…
Am Ticketstand der Fähre machen wir das erste Mal Erfahrung mit Langfingern. Ein Junge stibizt uns einige Münzen aus dem Auto. Wir passen in Zukunft also besser auf unser Zeug auf!
Als nächstes steht bei uns die Versteigerung des Autos an. Wir versuchen unsere übrigen Sachen loszubekommen und einzutauschen. Wir sind gespannt was unser treuer Begleiter hier bringen wird…

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The Gambia

Nachdem in den letzten Tagen der „Challenge“ die Langeweile des Konvoifahrens und Grenzwarten die einzige Herrausforderungen waren, freuen wir uns auf unsere Unabhängigkeit. Als letzten Pflichttermin wurden wir in einer kleinen offiziellen Runde von den Köpfen der Jammeh Foundation begrüsst und alle bedankten sich für unsere Mühen…
Am 31. 03 haben wir uns mit einer kleinen Gruppe der Challenge zwei Projekte angeschaut, die durch unsere Fahrt unterstützt werden. Nachdem „Riders for Health“ ein Quad und ein Motorrad völlig emotionslos entgegen nehmen und fragen ob das alles sei, sind wir erstmal richtig überrascht und fühlen uns ein wenig im falschen Film – eine paar freudestrahlende Gesichter hätten wir schon erwartet. Nach eigener Aussage ist dieses Projekt aber völlig „used to donations“ und da sind solche zwei Gefährte schon fast eine Selbstverständlichkeit. Als zweites Projekt haben wir uns an diesem Tag ein Krankenhaus angeschaut, welches den Erlös unseres treuen Weggefährten bekommen wird – wir waren also sehr gespannt! Zum Glück verhielt man sich hier genau konträr zum ersten Projekt. Wir bekamen eine ausführlichste Führung und Erklärungen, dabei sahen wir das hier die Hilfe genau am richtigen Ort ankommt. Es werden hier pro Tag ca. 15 Babys geboren, und extrem viele schwangere Frauen betreut, nach 12 Stunden Aufsicht muss die Mutter mit dem Neugeboren das Krankenhaus verlassen, um Platz für neue, werdende Mütter zu machen. In der Rainseason beherbergt das Krankenhaus ca. 100 Patienten, allerdings auf 35Betten…..

Nachdem wir uns also sicher sind, dass das Geld zu einen sinnvollen Projekt kommt, verbringen wir noch eine Nacht im sehr schönen Garten des Lemon Creek Hotels ( wir durften unser „Haus“ durch einen Lieferanteneingang auf den Hotelgarten stellen und dort unter Palmen nächtigen;-)). Am nächsten Morgen genießen wir endlich unseren Freiraum und fahren ALLEINE raus aus dem Küstengebiet. Nach einem Zwischenstopp im Abuko Nature Reserve treffen wir zufällig in der Lemin Lodge den deutschen Besitzer und können eine Nacht umsonst auf dem Grundstück stehen. Mit ein paar Affen und jungen Katzen genießen wir eine leckeres Frühstuck und machen uns kurz drauf auf den Weg zu einem Schnitzermarkt. Hier finden wir unter den vielen ähnlichen Kunstwerken einen „Denker“, den wir am liebsten für unsere hoffentlich bald gemeinsame Wohung hätten. Nach langem hin und her und vielen Recherchen kommen wir zu dem Ergebnis, dass sich der Transport nach Deutschland nicht rentiert…
Unser weiterer Weg führt uns zurück zur Küste in ein Fischerdorf, wo wir bei einem Engländer im Garten schlafen. Die sanitären Anlagen sind sehr ursprünglich, aber zweckmäßig =) Am nächsten Tag bekommen wir noch eine Führung durch das Dorf und die Räucherhäuser. Mit kleinen Zwischenstopps sind wir abends in einem Camp angekommen und morgen gehts weiter nach Georgetown.

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Grenze Senegal – Gambia

Am nächsten Tag steht der Grenzübergang nach Gambia an, was eigentlich unproblematisch funktionieren sollte, Als wir etwa einen Km vor der Grenze sind, ist plötzlich die Straße mit Reifen abgesperrt. Wir können nicht passieren. Wir wissen nur, dass der Grund ein Streik von LKW-Fahrern ist, die nun die Grenze blockieren. In den folgenden 6 Stunden Wartezeit, in denen die Hitze und vorallem die Kids der Stadt unsere Nerven strapazieren (Donne-moi un cadeau!), erfahren wir genaueres. Uns wird erzählt, dass ein senegalesischer Truckfahrer einen Unfall in Gambia hatte und ein Gambianer dabei ums Leben gekommen ist. Der senegalesische Truckfahrer wurde in Gambia festgehalten und die Blockade der Grenze, soll die Freilassung des Fahrers erzwingen. Da kommt es natürlich sehr gelegen, dass wir als Charity-Rally die Grenze passieren wollen. Wir merken bald, dass wir scheinbar ein gutes Druckmittel sind… In unserer Wartezeit fällt uns auf, dass eins der Kids sehr gut Englisch spricht. Wir kommen mit dem Kleinen ins Gespräch und er erzählt uns einiges über Schule und sein Leben in Gambia. Da er gerne Profifussballer werden will, würden wir ihm gerne eines der Trikots schenken, die wir im Auto haben. So lange das Auto mit Kids belagert ist, ist dies jedoch nicht möglich, da wir Angst haben, dass unser Auto innerhalb von 2 Minuten komplett leer geräumt ist, wenn wir hier anfangen Geschenke zu verteilen. Wir packen das Trikot also in einen Rucksack und sagen dem Jungen, er soll uns ein Restaurant zeigen. In einer ruhigen Ecke geben wir ihm das Trikot und umgerechnet 1,50 € damit er sich einen Fussball zum trainieren kaufen kann. Er schreibt sich unsere E-Mail Adresse auf und verspricht uns zu schreiben. Mal sehen, ob wir wieder was von ihm hören…
Als wir nach 15 bis 20 Minuten wieder an unseren Warteplatz zurück kommen trifft uns fast der Schlag: unser Auto steht alleine da, umringt von einer Traube Kids, die bereits auschecken, was sie vom Dach und von innen gebrauchen könnten. Von den 23 anderen Autos ist nichts mehr zu sehen. Wir kämpfen uns zum Auto durch und verfluchen unsere kaputten Türschlösser. Um in unser Auto zu kommen müssen wir die Hecktür aufschließen, rein klettern und von innen die anderen Türen auf machen. In diesem Fall kein leichtes Unterfangen. Als wir es schließlich geschafft haben, sagt uns eines der Kids in welche Richtung die anderen gefahren sind. Als wir aus der Stadt raus sind, rufen wir unseren Organisator an. Die anderen sind wieder 20 km zurück gefahren und dort auf einen Campingplatz. Den Namen können wir am Telefon nicht verstehen. Ich bitte Cor uns eine SMS mit dem Namen des Campingplatzes zu schreiben, damit wir uns wenigstens durchfragen können. Leider bekommen wir keine SMS von ihm und wir fahren einfach mal in die Richtung, die uns der Junge gezeigt hat. Als wir in dem Ort sind, in dem der Campingplatz sein soll, sind wir ratlos. Es ist inzwischen dunkel und außer einem kleinen Waldweg gibt es nichts, wo wir abbiegen könnten. An der Abbiegung steht eine Gruppe Jugendliche mit Motorrädern. Wir fragen, ob es hier einen Campingplatz gibt. 2 der Männer fahren auf einem Bike vor, wir hinter her. Als er unser immer tiefer in den Wald rein führt, wird uns mulmig. Wir verfluchen unseren Organisator, der sonst immer Sicherheit an erste Stelle setzt und uns zwingt seit einer Woche im Konvoi zu fahren, dass er uns einfach alleine an der Grenze sitzen gelassen hat. Schließlich erreichen wir den Campingplatz, aber leider ist es nicht, der wo die anderen sind. Wir bitten den Guide, uns wieder zur Straße zurück zu bringen. Er will erstmal umgerechnet fast 10 Euro von uns haben. Wir sind maximal 2 km gefahren und sagen ihm, dass das viel zu viel ist. Als wir uns nicht gleich einigen, sagt er uns, dass das nicht gut für uns ist. Wir wollen nicht, dass uns die Motorrad – Gang nachher aufhält und wir zahlen schließlich 3 Euro. Die Nerven liegen inzwischen schon ziemlich blank und wir sind stinksauer auf den Organisator. Wir rufen nochmal bei ihm an und bitten ihn nochmal um den Namen des Campingplatzes. Schließlich bekommen wir doch eine SMS und wir fragen uns nochmal durch. Als wir weiter durch diesen verfluchten Wald irren treffen wir zufällig auf ein paar Autos unserer Gruppe und schließen uns an. Die 3 Autos haben sich abgeseilt, da der Campingplatz der anderen zu teuer war und wir fahren zusammen auf einen anderen Campingplatz.
Wir warten noch den ganzen nächsten Tag bis wir die Grenze passieren können. Inzwischen sind wir gut in Banjul angekommen und machen uns ein paar ruhige Tage hier und besuchen unser Projekt.

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Dakar

Nächster Stopp ist am Lac Rose bei Dakar. Nachdem wir lange über sehr löchrige Straßen und durch kleine Dörfer gefahren sind, sind wir überrascht wie modern unser Campground ist. Am Tag unserer Ankunft findet auf der hoteleigenen Motocrossstrecke ein Rennen statt und die Kluft zwischen den reichen Motocrossfahrerkindern (aus Dakar und Umgebung) und den herumlaufenden einheimischen Kids ist nicht zu übersehen. Mit großen Augen bestaunen die „armen“ Kids die „reichen“ Motocrosskids.
Der Lac Rose, an dem unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte ist, verdankt seinen Namen einem rosa Schimmern, das bei entsprechender Sonneneinstrahlung auftritt. Die Farbe kommt vom hohen Salzgehalt des Sees, 10 Mal mehr als im Meer. Gerne hätten wir uns im See treiben lassen, aber das Wasser sah nicht besonders einladend aus.
Am nächsten Tag wollen wir uns das 30 km entfernte Dakar ansehen. Da wir unser Auto stehen lassen müssen, weichen wir auf öffentliche Verkehrsmittel aus, was sich im Nachhinein, angesichts des Verkehrs in der Stadt, als sehr gut erwiesen hat. Von einem Guide im Hotel haben wir uns aufschreiben lassen, welche Busse wir nehmen müssen. Ohne diese Hilfe wäre es sicherlich schwierig geworden. Vom Hotel haben wir zuerst ein privates (also nicht registriertes) Taxi in die Stadt genommen (2 km), um von dort mit dem Bus in die nächst größere Stadt zu fahren (ca. 8 km). Die Fahrt mit diesem Bus war sehr erlebenswert. Der Busfahrer hatte mit dem vollbesetzten Gefährt alle Hände voll zu tun. Das Lenkrad hatte in etwa einen Spielraum von 90 Grad bei gerader Straße. Um den vielen Schlaglöchern auszuweichen, wurden die langsamen LKWs vor uns rechts und links überholt. Irgenwann hat uns einer hinter uns gesagt, wir müssen jetzt aussteigen. Obwohl er eigentlich in eine ganz andere Richtung musste, hat er uns zur richtigen Busstation zur Weiterfahrt gebracht und zwei neue „Aufpasser“ für uns klargemacht. Eine Frau und ein Mann haben uns dann mit zu sich in den richtigen Bus genommen und dort wiederum jemanden gefunden, der an der gleichen Haltestelle aussteigt, wo wir auch raus müssen. Da der Verkehr je weiter wir nach Dakar rein kommen, sehr dicht wird und wir irgendwann mehr stehen als fahren, steigen wir aus und laufen das letzte Stück zum Place de l’Indépendance. Zum Glück steigt einer mit uns aus und bringt uns hin, denn die Orientierung fällt uns in dieser Stadt sehr schwer. Unser neuer Begleiter war gerade 5 Jahre in Spanien, um zu Arbeiten und ist gerade an diesem Tag wieder zurück in den Senegal gekommen.
Als wir schließlich nach insgesamt ca. 35 km, für die wir 4 Stunden gebraucht haben, wovon wir 2 Stunden einen Stehplatz im gestopft vollen Buss hatten, angekommen sind, sind wir ziemlich fertig. Nach einer kurzen Pause suchen wir uns ein senegalesisches Fastfood-Restaurant und probieren Chawara (oder so ähnlich). Das ist ein Stück Teig gefüllt mit allem möglichen und Soße. Schmeckt sehr lecker. Gestärkt geht’s weiter zum Markt. Als einzige Weiße (und somit „reiche“) werden wir von allen Händlern sehr intensiv auf die jeweilige Ware aufmerksam gemacht. Jeder hier hat die billigsten, die schönsten und die besten Schnitzereien, Kleidungs- und Schmuckstücke, Obst, Schuhe und was auch immer. Nach kurzer Zeit sind wir relativ gestresst und haben gelernt nett aber bestimmt nein zu sagen. Der hartnäckigste Händler verfolgt uns mit seinen Schnitzereien 15 min und redet ununterbrochen auf uns ein. Nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen ihm klarzumachen, dass wir seine Ware, egal zu welchem Preis, definitiv nicht kaufen werden, ignorieren wir ihn. Als wir lieber wieder unter uns wären, sage ich ihm auf französisch unmissverständlich, dass wir jetzt gerne unter uns wären und er uns jetzt bitte wieder alleine weiterlaufen lassen soll. Obwohl wir froh sind, ihn endlich los zu haben, gibt uns die Situation zu denken. Der Mann sah sehr arm aus und hat unter Umständen eine große Familie zu ernähren und seine verzweifelten Versuche uns seine Ware zum Spottpreis anzudrehen war nicht einfach mitanzusehen. Nach einem Besuch des senegalesischen Regierungssitzes und einem Spaziergang an der Strandpromenade, machen wir uns mit Hilfe eines etwas heruntergekommenen und sehr freundlichen Schnitz- und Trommelkünstlers (@ Dagmar und Manni: der übrigens Heinz kennt) auf den Weg zum Bus, der gleich um die Ecke abfährt. Um die Ecke waren dann doch noch 15 min Fussweg, aber letztendlich haben wir uns auf unseren 3-stündigen Heimweg gemacht.

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Nouackchott und Weiterfahrt nach Senegal

Der Ruf eilt dieser Stadt voraus. Düsteres Gangsternest mit finsteren Gesichtern. Leider durften wir unseren Campground wegen Terrorgefahr und aus Gründen, die uns nicht so einleuchtend waren, nicht verlassen. Wir haben außer den Mauern unseres (zugegebenermaßen sehr schönen) Hotels, nur den Supermarkt und die Bäckerei zu Gesicht bekommen. Den Rest der Stadt konnten wir nur durchs Autofenster ansehen und der Eindruck war ziemlich trist mit viel Müll.
Über einen Nationalpark mit Wildschweinen, Pelikanen und Flamigos ging es nach Senegal. Der Grenzübertritt war wieder sehr langwierig und verbunden mit 60 Euro Schmiergeld. Nach Grenzübertritt und aus Mauretanien raus, wo Terrorwarnungen bestehen, haben wir uns darauf gefreut wieder allein fahren zu dürfen. Die senegalesischen Grenzbeamten haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht – wir durften uns mit unseren eigenen Autos nur im Konvoi bewegen. Die Art wie dies vom Organisator (nicht) kommuniziert wurde hat bei uns für Missmut gesorgt.
Nächster Schlafplatz war Saint Louis. Schon als wir mit dem Auto durch diese Stadt gefahren sind, waren wir hellauf begeistert. Eine unglaubliche Farbenvielfalt und Lebensfreude ist uns hier entgegengeschwappt und wir konnten uns an dem Treiben einfach nicht satt sehen. Obwohl wir am übernächsten Tag einen Ruhetag hätten, haben wir keine Möglichkeit auch nur einen halben Tag länger hier zu bleiben, da die Weiterfahrt im Konvoi am nächsten Morgen ist. Also verbringen wir den nächsten Tag anstatt in Saint Louis, im Auto und tuckern im Konvoi durch Senegal.

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Senegal

Haben einige sehr schöne Tage im Senegal erlebt, allerdings fehlt uns momentan die Zeit alles ausführlich zu beschreiben…ein Artikel folgt ! Aber hier gibt es schon mal Bilder.

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Champion de Sahra

Nach den 3 Tagen geradeaus und 5 Stunden Wartezeit an der mauretanischen Grenze, kamen wir in Nouadibou an und von dort ging es in die Sahara. Nachdem wir in dem politisch unsicheren Gebiet „West Sahara“ ausschließlich freundliche Leute getroffen haben, haben wir wenig Angst vor Kontakt mit Einheimischen und sind etwas überrascht, dass uns in Mauretanien zwei Gendarmeriefahrzeuge mit 8(!) bewaffneten Polizisten durch die Sahara begleiten. Es standen uns also 2 Tage Sahara, ohne Straße, bevor. Schon nach wenigen km gab es einen Schockmoment: unser Motorradfahrer und der Quadfahrer haben die Form einer ca. 10 m hohen Sanddüne falsch eingeschätzt. Während sie die sanft ansteigende windzugewandte Seite hinauf düsten, ging es auf der anderen Seite fast senkrecht wieder runter. Durch den Schwung der Fahrzeuge konnten Sie nicht mehr bremsen und vor allem der Quadfahrer stürzte den Abhang komplett hinunter. Die beiden wurden von einem unserer Guides ins nächste Krankenhaus (ca. 10 km entfernt) gebracht und wir schlugen wenige km später unser Nachtlager auf.
Während die meisten anderen Teams bei sehr starkem Wind mit ihren Zelten kämpften, gesellten wir und zu den Guides und den Gendarmerie ans Feuer. Bei dem ein oder anderen Tee wurden mit Sprachschwierigkeiten auf beiden Seiten gekämpft. Um am nächsten Tag den noch harten Sand zu nutzen, waren wir um 7 wieder auf dem Weg. Mit höchstmöglicher Geschwindigkeit wurde unser Scudo souverän durch Sand, Steine, Büsche und Dünen manövriert – ganz nach dem Motto: alles, nur nicht ausbuddeln!!! Und wir schafften es tatsächlich ohne ein einziges Mal stecken zu bleiben (im Gegensatz zu so manchen Allradfahrzeugen). Von den Guides bekamen wir das Kompliment „Champion de Sahara“, woraufhin wir um 10 cm wuchsen… Das zweite Nachtlager schlugen wir am Strand auf. Dazu mussten wir rückwärts soweit wie möglich den Strand hinauf fahren, um nachts nicht von der Flut böse überrascht zu werden, was höchstwahrscheinlich das Ende des Autos bedeuten würde.
Am nächsten Tag ging es noch einige km den Strand entlang und dann zurück auf die Straße Richtung Nouakchott. Unser Scudo hat alle Schwierigkeiten mit Bravour gemeistert und dank Unterbodenschutz kein Leck davon getragen. Bisher haben wir keinerlei technische Probleme. Während wir warten bis andere Teams kleinere bis größere Reperaturen durchgeführt haben, überprüfen wir den Ölstand und den
Reifendruck. =)

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3 Tage geradeaus

Von Tafraoute fahren die restlichen Teilnehmer im Konvoi durch die Berge. Wir wollen dies vermeiden und nehmen einen Umweg Richtung Atlantikküste, auf Abraten des Organisators. Wir wollen an einer Steilküste einen Geo Cache heben und nutzen die Gelegenheit, das erste Mal in die Wellen zu springen. Wir wurden vor langweiliger Landschaft, zu langen Fahrtstrecken und vor zu starker Meeresströmung gewarnt. Unsere eigenen Erfahrungen sind folgende: interessante Küstendörfer, imposante Steilküsten und malerische Buchten, die zum Planschen einladen…
Nach diesem kleinen Ausflug geht es dann straight direction south! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wir fahren 3 Tage auf der gleichen Straße nach Süden. Rechts ist die Atlantikküste mit vereinzelten Schiffswracks hinter der Steilküste. Links Prärie mit Sand, Geröll, Büschen und Kamelherden, die in aller Ruhe die Straße kreuzen und uns aus Ihren braunen Augen neugierig anzwinkern. Während wir ins Unendliche fahren ist genügend Zeit unsere Blogeinträge vorzubereiten.
Ab und an ist ein kleines Häuschen am Straßenrand mit Halteschild, d. h. Polizeikontrolle. Nach einem freundlichen „Ca va“ und dem üblichen Smalltalk reichen wir unsere „fiches“ (Zettel mit unseren persönlichen Daten) nach draußen. Die Reaktion lautet meistens: „German? – You can go“. Eine Kontrolle der anderen Art haben wir in El Ouatia erlebt. Nachdem wir auf der Suche nach den berüchtigten 3 billigen Tankstellen 4 Mal an einer Kontrollstation vorbei gefahren sind, werden wir schließlich raus gewunken. Die 3 Polizisten scheinen sich schon köstlich über uns amüsiert zu haben. Nach Handshake und Smalltalk wollen Sie auf unserem Auto unterschreiben. Leider durften wir kein Foto machen …

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Tafraoute

Endlich mal wieder ausschlafen! Nachdem wir die letzten Tage immer zwischen 6 und 8 Uhr auf den Beinen waren, tut es gut, den Wecker einmal nicht zu stellen. Nach einem gemütlichen Müsli erfahren wir, dass in der ganzen Region kein Internet verfügbar ist – wie gut, dass wir unseren Blog schon gestern Abend geupdatet haben… Nach einem Handwaschgang leihen wir uns Mountainbikes und fahren nach Tafraoute rein. Von einem Einheimischen bekommen wir, in perfektem Deutsch, den Tipp uns die blauen Steine außerhalb anzusehen. Mit unseren Bikes fahren wir über eine sandige Hügelpiste dort hin und bleiben erstmal stecken. Der Vorteil am Fahrrad: man kann einfach absteigen und schieben – mal sehen wie das mit dem Auto klappen wird =) Die blauen Steine sind ganz nett, sehen aber etwas verloren aus in der sonst braunen Landschaft. Uns fehlt das künstlerische Verständnis, warum jemand mitten in der Pampa riesige Felsbrocken bemalt.
Um dem teuren Buffet des Hotels zu entgehen, sind wir in der Stadt sehr lecker essen gegangen. Es gab typische Tajines und marrokanischen Salat – delicious! Der gesamte Restaurantbesuch für umgerechnet 10 Euro für 2 Personen!

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neue Bilder

gibt es wieder hier

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Resting day in Tafraoute

Die Blogeinträge schreiben wir gerade auf dem Weg nach Tafraoute, in der Hoffnung dort irgendwo Internet zu finden und euch alle schnell upzudaten. In Tafraoute haben wir einen planmäßigen Tag Pause und fahren kein Auto ;-). Auch darauf freuen wir uns, da wir dann endlich genüsslich über den Markt schlendern können und uns unters Volk mischen. – Wobei eigentlich haben wir das schon:
Am ersten Tag nach Merzuga haben wir uns verfahren, dank der Profinavigatorin haben wir es aber zum Glück rechtzeitig gemerkt und haben zufällig genau vor einer kleinen Hütte gehalten. Aber man muss sich vorstellen: Man sieht überall nur ebenes Land, Steine und eben diese Hütte. Promt kam ein Mann heraus der fließend Holländisch sprach – und dank unserer holländischen Taxifahrer kamen wir schnell ins Gespäch, erfuhren das der Mann 12 Jahre in Amsterdam und Lille gelebt hat und wurden in die Hütte auf einen Tee eingeladen. In der Hütte, vielleicht 3×5 groß war ein Zimmer, in dem ein Mopped und anderes lebensnotwendige stand. Außerdem gab es eine gemütliche Camelhaardecke auf dem Boden, wo der Tee und eine Art Pizza serviert wurden. Nach einer viertel Stunde bedankten wir uns herzlich und machten uns auf den richtigen Weg. Am folgenden Tag führten wir die Währung „Kleider“ ein, da wir unseren Campingplatz mit meinen alten Winterschuhen und Hosen bezahlten.
Mal schauen was wir in Tafraoute erleben…..

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Schnee in Afrika

Nach der Nacht in Fes und einer eiskalten Dusche am Morgen ging es Richtung Merzouga, südlich von Erfoud. Auf dem Weg dorthin bestaunten wir einen ständigen landschaftlichen Wechsel und überquerten Ausläufer vom Atlasgebirge auf bis zu 2000 Meter Höhe und hatten wirklich noch Schnee!
Nachdem der Morgen Überfahrten von schneebedeckten Bergen beinhaltete, zeigte uns der Nachmittag tiefe Canyons und beeindruckende Oasen und Abends waren wir schließlich pünktlich zum Sonnenuntergang auf Kamelen in den Dünen um Merzuga unterwegs. So ein Tag kommt uns deshalb oft vor wie mindestens zwei und wir sind schon ewig unterwegs – bei dem Gedanke wächst die Vorfreude darauf, dass wir noch 5 Wochen haben….

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Afrika – you can go!

Nachdem wir unglücklicherweise eine zweistündige (keiner musste kotz…) Fährüberfahrt nach Tanger hatten, konnten wir zügig alle Zollangelegenheiten mit der folgender Konversation beenden: „Do you have guns?“ – „No!“ – „okay you can go!“.
Nach Geldwechsel und kurzer Routenplanung ging es mit dem Taxi (anderes Team, mit gelbem Mercedes) und den Belgiern im Opel Frontera nach Fes. Natürlich probierten wir gleich mal das Niveau von gelben und weißen Strassen.
Resultat: löchrig, holprig und schlammig (Schnitt 35km/h), diese Erfahrung sollte sich aber in den folgenden Tagen ändern….

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Raus aus Europa!

Nachdem wir noch zwei kilometerreiche Tage durch Spanien hatten, freuten wir uns endlich nach Afrika überzusetzen. Die letzten europäischen Tage sind problemlos verlaufen und hatten, neben beeindruckenden Landschaften und Hochplateaus wenig Highlights 😉 In SotoGrande, dem ersten Pflichttreffen erfuhren wir dann, dass einige Teams bereits in Europa mit ernsthaften technischen Problemen kämpften und wir wieder einmal heilfroh um unser fahrendes 5 Sterne Hotel waren.

Bilanz Europa:
gefahrene Km: 3471
weiteste Tagesetappe: 960 km
teuerster Spritpreis: 1,68 €/l
Maximale Höhe: 1481m
maximale Scheibenwischergeschwindigkeit: insgesamt ca. 8 Studen

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Sandboarding…

Video (klicken)

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Europa von Norden nach Süden

Endlich ist unsere Rally gestartet. Die erste Tagesetappe hat uns bis Bordeaux gebracht, wo wir auf der größten Sanddüne Europas gleich mal unser Snow/Sandboard getestet haben.

2 wunde Hinerteile und fast 2000 km später sitzen wir nun kurz vor Malaga und haben unsere Rallykollegen an der Tanke getroffen. Upgedatet können wir euch nun berichten, dass es bereits erste Ausfälle unter den Teilnehmern gibt. Das Motorrad hat Probleme und kämpft nun darum die Fähre zu erreichen. Außerdem gibt es einen ausgefallenen Auspuff und liegengebliebene Papiere an der Raststätte.

Unser Scudo schlägt sich dagegen wie ein schweizer Uhrwerk… Ab morgen bekommt er afrikanisches Terrain unter die Räder.

Bilder wie immer hier

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Bruxelles

Von Versailles ging es mit Übernachtungsstop bei einer Baumschule, nach Brüssel. Hier hatten wir einen 1A Schlafparkplatz mit Blick aufs Atomium. Wir sind den ganzen Tag durch Brüssel getingelt, haben die Hotspots von Brüssel (Manneken pis, den grand place und das Atomium) besucht. Bei Moules mit Frites und Vin / Bièrre haben wir den Abend romantisch bei Kaminfeuer ausklingen lassen. Momentan stehen wir mit unseren mobilen Kommandozentrale mitten auf der Straße im Auto und nutzen jedes verfügbare und ungesicherte W-Lan. Danke übrigens an den netten Tennisplatz, der uns seine Duschen zur Verfügung gestellt hat =)

Plan: Kurzes Sightseeing in Brüssel und dann Weiterfahrt nach Antwerpen. Dort startet morgen endlich die Rally!!! Der erste Stop nach Antwerpen soll laut unserer Planung die größte Wanderdüne Europas, Düne Pyla, in Südfrankreich bei Bordeaux sein.

Bilder gibt es hier.

Bis jetzt gefahrene KM: 1127

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Zwischenstopp: Versaille

Hi, wir haben unseren Abend im Schwimmbad verbracht, haben gut geduscht 😉 und sind soeben auf dem Parkplatz vom Schloss in Versaille angekommen. Glücklicherweise haben wir im Auto freies WLAN und können liegend, kurz vorm Einschlafen noch Grüße verschicken. Morgen wird also gemütlich gefrühstückt, Schloss angeschaut und Richtung Brüssel aufgebrochen. Wir genießen aus dem Fenster die Sicht aufs Schloss – Gut Nacht !

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Erste Etappe:Paris

vorgestern sind wir gut im sonnigsten Paris angekommen und haben im Parc de Floral beim Schloss Vincennes einen absolut schönen Übernachtungsparkplatz gefunden…Wir genießen gerade Paris bei strahlend blauem Himmel, schlürfen Kaffee und futtern fröhlich Croissants. Morgen geht es wahrscheinlich back on the road Richtung Belgien. Mal sehen wo uns das Scudomobil so hinführt…Bilder gibt es hier. Liebe Grüße an alle, eure FUBS.

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Abfahrt in Bruchhausen

Paris, nous arrivons…

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Tschüss Kempten

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Heute haben wir unseren Scudo in Kempten beladen und morgen geht´s nach Karlsruhe, wo die allerletzten Dinge eingeladen werden. Hier gibts Bilder

 

 

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Fahrzeugposition

Ab Beginn der Rally nach Afrika kann man hier unsere Fahrzeugposition ziemlich genau live mitverfolgen! (Auch über den Link rechts in der Spalte erreichbar;-))

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Presseartikel online

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Neue Kategorie: „Reisebegleiter“

Hier stellen wir unser Auto kurz vor.

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Unterstützung…

…haben wir von mehreren Betrieben im Raum Buchenberg und Wiggensbach bekommen. „Zweierlei“ gibt uns eine Kiste Bürobedarf mit auf den Weg nach Afrika, „S´Gwand Stüble“ schickt Hosen und Hemden mit. Ein ganz besonderer Dank geht an die „Karl Hudez GmbH“, die extra für uns einen maßgefertigten Dachgepäckträger angefertigt hat !

Vielen Dank nochmal an alle.

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Teamwochenende in Belgien

100_2759Am Wochenende vom 12./13. Februar haben sich alle teilnehmenden Teams in Poppel, Belgien getroffen. Hier wurden Routen durchdiskutiert, die Teams konnten sich kennenlernen und die Autos wurden gecheckt. Wir haben die insgesamt 1200km An-/Abreise als erste ausgiebige Testfahrt genutzt – und haben die ersten 2 Nächte im Auto verbracht. Alles in Allem war das Wochenende ein tolles event. Jetzt kann es losgehen.

Bilder zum Wochenende gibt es hier

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Spende für unser Projekt

Die Birgit Werner Apotheke in Deggendorf hat für unser Projekt „Jammeh Foundation Hospital“ eine Sachspende geleistet. Wir haben ein Paket mit Pflaster, ES-Kompressen und Verbandsmaterial erhalten.

Vielen Dank!

Anmerkung: Wir brauchen auch Ihre Unterstützung!

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Hilfe für Jammeh Foundation Hospital

Jedes Team entscheidet sich für ein Projekt vor Ort, das durch den Erlös der Versteigerung des Autos unterstützt wird. Wir haben uns nun entschieden einem Krankenhaus in Bundung zu helfen. Mehr dazu hier.

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Rally – Auto!!!

Endlich haben wir ein Auto für unsere Rally! Es ist ein Fiat Scudo, Baujahr 1996 geworden…

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our blog in different languages

Auf der rechten Navigationsseite kann ab sofort jeder Besucher seine sprache wählen!
From now on you can translate our page on the right navigation with google translator…

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Visa

Die Visaanträge für Mauretanien und Mali sind so gut wie losgeschickt… Internationaler Führerschein beantragt, jetzt fehlt noch eine ganze Reihe an Impfungen!!!

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Sponsoren gesucht

Da jetzt alle Behördengänge und Reisedetails in trockenen Tüchern sind, brauchen wir Unterstützung. Informiert euch auf unserer Homepage wie JEDER uns helfen kann.

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Flug gebucht

Nach einigen Problemen mit der online Bezahlung haben wir heute endlich unseren Rückflug gebucht. Am 25.04.2011 geht es von Dakar zurück nach Frankfurt am Main.

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Rally Antwerpen-Banjul

Endlich ist es soweit – nach ausführlichen Überlegungen, haben wir uns entschieden mit der belgischen Organisation Helping Hands vzw nach Gambia in Afrika zu fahren.

Das Startgeld ist schon bezahlt…!

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Brasilien 2010

Barbara:

Meine erste „richtige“ Backpacking-Tour nach Brasilien weckte in mir die Reise- und Abenteuerlust. Mehr dazu finden Sie unter Unsere Reisen – Brasilien.

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Australien Rückblick

Ich verbrachte nach dem Abitur knappe 12 Monate im Land der Aboriginies und umrundete mit meinem Ford Maverick die Insel !

Veröffentlicht unter Australien 2006/2007 | Hinterlasse einen Kommentar