Philippinen 2014

Hier die Blog Einträge unserer Reise:

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Der Transfer in Abu Dhabi war etwas chaotisch aber nach 1,5 stündiger Verspätung sind wir dann Richtung Manila abgehoben. Der Flug war extrem anstrengend, da bereits 1,75 cm Körpergröße für bescheidenste Platzverhältnisse gesorgt hat. Zudem gab es kein Entertainment – nicht ein Monitor! Boardentertainment hätte 40dollar gekostet und wäre per wlan gestreamt worden. Zu allem Überfluss kam dann auch unser Gepäck nicht an – wurde in Abu Dhabi vergessen !! Air Philippine, ihr habt uns nicht überzeugt. Gleichzeitig wurde aber die Entscheidung abgenommen wo wir heute Abend bleiben. In Manila. Wir warten auf das Gepäck. Um den Urlaub gebührend einzuleiten haben wir uns dann für eine Nacht in das h2o Luxushotel eingebucht. Nach einem Bad in dem privaten Whirlpool geht’s jetzt zur Massage! Mal sehen ob alle Spuren aus dem Flugzeugsitz rausmassiert werden können….

 

Haben unser Gepäck irgendwo im Haufen mit einem Tag Verspätung gefunden…und machen uns auf nach pallawan.

 

Haben uns in Puerto Princesa zwei 125 ccm 4gang halbautomatik Mopeds gemietet (3,75€ pro Moped am Tag), haben unsere Rucksäcke hinten drauf gespannt und machen damit jetzt die Insel Palawan unsicher. Nach der ersten Nacht im Zelt (bei Lokals im Vorgarten) gings heute zu kürzen Strecken „offroad“ zu der malerischen Naktabon Beach! Die Beach und das Baden bei coolen Wellen war top!! Jetzt haben wir unser Nachtlager in einer kleinen Hütte bei Sabang gefunden und werden von hier ein paar Tagestrips unternehmen…

 

Waren heute im Underground River Nationalpark, eines der top sights hier…sind mit einem Baumstammboot 20min zum Eingang der Höhlen gefahren. Hier sind wir von einigen diebischen Affen überrascht worden und dann mit der „Massentourismusabfertigung“ per Paddelboot in die Höhle gefahren. Sehr imposant allerdings wird der Eindruck durch winkende und fotografierende Asiaten verfälscht!! Naja wir sind dann zu Fuß durch den Dschungel wieder zurückgelaufen. Leider hatten wir einen wortkargen Guide und haben nicht viel Tiere gesehen. Als letzten Tagespunkt sind wir mit der Zipline 800m übers Meer gefetzt. Alles in allem ein echt cooler Tag – den lassen wir jetzt im einzigen Wifi Restaurant bei frischen Krabben ausklingen….

 

Heute haben wir das erste große „Zwischenziel“ sabang verlassen und sind mit unseren bikes nach Port Barton gefahren. Wir haben uns einige Races mit den lokals geliefert – meist haben wir sie versägt, da unsere bikes trotz Rucksack entweder deutlich leichter sind oder gefühlt 200000km weniger auf der Uhr haben….als Fazit zu sabang können wir sagen: ein wirklich schönes Nest, welches mit wenigen Touristen einen erholsamen Ruhepool bei wundervollem Panorama und traumhafter Beach bietet. Leider konnten wir auf Grund von gefährlichen Strömungen nicht vernünftig im badewannenwarmen Meer schwimmen. Mal sehen ob wir in Port Barton unseren ersten Tauchgang machen können….
p.s in der Galerie gibt’s wieder neue Bilder!

 

 

Port Barton ist eine gemütliche Bucht, wo alles etwas langsamer läuft. Stress ist hier ein Fremdwort. An unserem ersten Tag hier haben wir uns dem angepasst und nicht wirklich viel gemacht. Highlight war auf jeden Fall unser Treffen mit meiner Nachbarin aus Kindheitszeiten, die hier ebenfalls mit Backpack unterwegs ist.
Heute (unser 2. Tag hier) haben wir unseren ersten Tauchausflug mit 2 Tauchgängen gemacht. Leider war die Sicht nicht besonders gut, da das Meer sehr aufgewühlt war, aber eine Auffrischung unserer PADI Kenntnisse hat nicht geschadet und wir haben ein Wrack aus dem 2. Weltkrieg gesehen.
Morgen Vormittag starten wir 3 erholsame Tage im Coconut Garden Island Resort auf einer Insel vor Port Barton. Dort steht außer Strand, Schnorcheln und faulenzen nichts auf dem Plan…

 

Wir haben „Heiligabend“ gestern nach einem guten Essen gemütlich am Strand unter Sternenhimmel verbracht. Sehr schön und relaxt haben wir heute versucht unser Abendessen selber zu angeln – ohne Erfolg…Morgen werden wieder nach Port Barton zum palawanschen Festland übersetzen und die Straßen unsicher machen. Auf dem Wege nochmal liebe Grüße nach Deutschland!

Nach 3 relaxten Tagen auf Coconut Island, sind wir wieder nach Port Barton übergesetzt und sind dort zu den Wasserfällen gewandert. Der 1,5 stündige Marsch wurde mit einem Wasserfall wie aus dem Bilderbuch belohnt.

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Anschließend fuhren wir nach San Vicente. Im Ort gab es eine Ausstellung von riesigen Weihnachtsbäumen, die mit lokalen Mitteln, wie z. B. Muscheln, geschmückt waren. Sah richtig toll aus.

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Am nächsten Tag stand unser Road Trip nach Taytay auf dem Programm. Wir sind in San Vicente am Strand entlang nördlich gefahren und erst kurz vor Taytay ( kurz vor der Abzweigung nach Dumaran) wieder auf die Hauptstraße zurück. Die Strecke ist mit dem Motorroller ein absolutes Highlight. Wir sind direkt am Strand gefahren, durch viele kleine Dörfer ohne jeden Tourismus, über kleine Wanderwege (Grasbewachsene Hügel, Dschungel, Bäche) und über Schotterpisten. Flo hat sogar eine 5 Meter lange Schlange gesehen. Die Strecke ist weder im Lonely Planet noch im Stefan Loose erwähnt, aber bisher war der Trip ein Highlight unserer Reise.

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Abends sind wir in Taytay angekommen, wo wir das Stadtleben auf unseren Fotos festgehalten haben.

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Nachdem wir eine Nacht in Taytay bei „pems“ in einem wirklich tollen Bungalow geschlafen haben, haben wir uns entschieden abseits aller Touri-Wege Richtung Dumeran island zu fahren. Egal in welchen Büchern wir lasen, egal wen wir fragten, keiner wusste so recht was es in Dumeran so gibt. Also wir drauf auf die Mopeds und erstmal 3 Stunden dirtroad nach St. Theresita um von dort mit einem kleinen Boot auf die Insel Dumeran zu gelangen. Unsere Mopeds hatten auch Platz 🙂

Nach einer Nacht in Dumeran sind wir dann quer über die Insel gefahren und erreichten nach einer krassen bergoffroad Etappe Aracelli, wo wir bei herrlichem Wetter für zwei Tage in eine richtig schöne Unterkunft eincheckten. Die letzten Touristen waren vor ca. Einem Monat dort….

Am nächsten Morgen allerdings hat das Wetter völlig umgeschlagen und es schüttete aus Eimern! Also ein Tag mit Regenspaziergängen und Hüttensitzen verbracht. Da die nächste Fähre nach Roxas erst am 02.01 gefahren wäre, haben wir uns entschieden am 31.12 Richtung El nido aufzubrechen – in strömendem Regen (Taifun Klasse 2)! Die Polizei ist sogar am Vorabend noch Streife gefahren und hat an den Evakuierungsplan erinnert! Wir wussten das wir ein hartes Stück Arbeit vor uns haben – zuerst wieder quer über die Insel nach Dumeran (3 Stunden offroad), dann mit einer kleinen Fähre übersetzten (1stunde) und dann ca. 5 Stunden nach El nido. Aber wir wollten sylvester unter Leuten verbringen und nicht am absoluten Land’s end! Also 6 Uhr raus und los ging der Trip!

Überraschenderweise haben uns die kleinen Mopeds relativ gut über die schlammigen, rutschigen Pisten gebracht und alles lief nach Plan bis kurz hinter Taytay. Hier hat Babsis Moped auf einmal gequalmt, gestottert und aus……

Nach zwei Stunden Reparaturversuch mit allen Lokals aber ohne nennenswerte Werkzeug haben wir uns dazu entschieden: wir schleppen ab, ich ziehe Babsis mopped bis El nido. Dort werden wir Zeit und Equipment haben alles wieder flott zu bekommen….
Hat anfangs alles sehr gut geklappt, bis es dunkel geworden ist, ich kein Licht hatte und babsi kurz in die schnurr eingefädelt hat – Zack da lag babsi. Zum Glück waren wir wirklich langsam und es ist NIX passiert (Beruhigung nach Deutschland!!!). Es haben sofort mehrere lokals gestoppt und wir haben Babsis Moped stehen gelassen und bekamen einen „Lift“ zu unserem Hotel. Am 31.12 sind wir also völlig entkräftet, durchgeweicht und genervt um 21:00 in unserem Hotel angekommen. Nach einer Dusche und wenig neuen Klamotten (ist viel nass geworden) konnten wir dann zur Strandpromenade und ein tolles Feuerwerk beim Cocktail genießen….
P.s mopped läuft heute wieder und wir genießen die letzten Tage unseres Urlaubs. Bald gibt’s mehr!

Auch in El Nido lässt das Wetter zu wünschen übrig. Da es immer noch windig und bewölkt ist fahren keine Boote raus, somit ist unser Plan vom Island Hopping sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Abends essen wir in einer coolen Strandbar etwas südlich der Stadt und haben das Glück vom Strand aus Schildkröten zu sehen. Die Bucht von El Nido ist wirklich sehenswert. Von der Stadt selbst konnten wir dagegen nicht schnell genug wieder weg kommen, da alles zugebaut, dreckig und überlaufen ist.
So beschließen wir doch einen Tag früher wieder Richtung Puerto Princesa zu fahren.
Auf der Fahrt kommen wir an einem lokalen Hahnenkampf vorbei. Wir halten und schauen uns 2 Kämpfe an. Die Atmosphäre ist gigantisch, die Kämpfe sind jedoch ziemlich brutal für europäische Gemüter.
Die nächste Nacht verbringen wir im Love And Peace Deep Jungle Resort, 50km nördlich von Puerto Princesa. Die Bungalows sind sehr schön und gepflegt und die kleine Anlage ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Sie liegt direkt am Fluss, in dem man auch Baden kann. Wir haben hier noch eine Kanutour eingelegt, um zu einem besonders alten Dschungel Baumriesen zu fahren.
Dann beginnt auch schon unsere Heimreise. Bei unserem Zwischenstopp in Manila machen wir Halt in Chinatown und schauen uns die Mall of Asia an, das wohl größte Shopping Center von Asien. Die Mall ist tatsächlich extrem groß und offensichtlich beliebt. Es war enorm viel los und jeder Konsumwunsch kann dort befriedigt werden, was in krassem Gegensatz zu den ärmeren Gegenden der Stadt steht.