Im Norden von Madagaskar

Letzten Mittwoch ging es mit der Faehre um 4 Uhr nach Ivongo Soanierana und von dort per Taxi Brousse weiter nach Tamatave. Von dort mit dem Flieger ueber Tana nach Diego, wo wir noch am selben Tag mittags gelandet sind. In Diego haben wir noch eine Kamera gekauft, da Flos „wasserfeste“ Kamera beim Schnorcheln kaputt gegangen ist.

In nur einer Autostunde gelangen wir vom trockenen und heissen Diego in den Nationalpark Montagne d’Ambre, wo es nur noch 15 Grad hat und regnet. Wir zelten dort und unternehmen am naechsten Tag eine Wanderung durch den Regenwald. Nachdem Babsi die Blutegel im hohen Gras, die an unser Blut wollten, ueberstanden hat werden wir mit Lemuren, Chamaeleons, Leave-tailed Geckos usw. belohnt.

Nur eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt befinden wir uns schon wieder in Steppengebiet und besuchen dort den Nationalpark Ankarana, um dort Tsingys (spitze, nadelfoermige Steinfelder) zu sehen. Nach einer weiteren Nacht im Zelt machen wir eine wirklich anstrengende Wanderung im Nationalpark; ca. 20 km bei 35 Grad oder mehr.

Am kommenden Morgen geht es um 6 Uhr mit dem Taxi Brousse zur Insel Nosy Be. Wir sind hier das erste Mal in einer sehr touristischen Gegend und merken dies auch sofort an den Preisen, die hier beinahe europaeisches Niveau erreichen. Gleich nach Ankunft am Hafen gehen wir an einer vorgelagerten kleinen Insel schnorcheln und fuehlen uns dabei wie in einem lebenden, grossen Aquarium. Nur die Meeresschildkroeten verstecken sich leider vor uns. Der Ausflug hat sich dennoch wirklich gelohnt!!!

Am naechsten Tag (heute) leihen wir uns einen Roller, um die Insel zu erkunden und um unsere Weiterfahrt nach Mahajunga am Mittwoch zu organisieren. Bis dahin ist jetzt erstmal Urlaub im Urlaub angesagt 🙂 Wir goennen uns hier 3 Tage Luxus und Erholung am Strand…

 

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