Jordanien hat viele Seiten

Die erste Nacht in Jordanien haben wir ein wenig ab der Hauptstraße mit dem kompletten rally Tross in der Wüste verbracht. Dort wurden wir, trotz später Ankunft sehr nett empfangen und haben einheimisches Mansaf (Reis mit lammfleisch und säuerlicher Milchsoße) bekommen und mit den Händen gegessen. 


Am nächsten Tag haben wir eine nahegelegenen Schule besucht, die auch (hoffentlich?!) den Erlös der Fahrzeuge bekommen wird.
Auf dem Weg nach Amman haben wir einen Zwischenstopp in Jerash gemacht. Extrem eindrucksvolle Ruinen – leider auch mit extremen Eintrittspreisen ( Gegenwert ca. 8 volle Abendessen…). Um auch einen Einblick von den Ruinen aus der Luft zu bekommen, sind wir natürlich eine Runde mit der Drohne geflogen, was aber zu einem kurzen Arrest für Jonas bei den freundlichen Polizisten führte…Nach kurzen Erklärungen hat sich aber alles geklärt.


 Abends haben wir uns in Amman ein schönes Guesthouse gesucht und das abendliche Treiben der Unabhängigkeitsfeier Jordaniens (nationaler Feiertag) beobachtet.

Nächster Stopp war das Tote Meer. Auf dem Weg dahin haben wir unseren Kocher und Stühle gegen einen „nimmdirwasduwillst-Einkauf“ getauscht. Die Jungs fanden das so cool, dass sie uns nach der Verabschiedung nochmal hinterhergefahren sind und uns auf einen Tee in ihrem kleinen „Weingut“ eingeladen haben. 


Die Fahrt zum Toten Meer ist irgendwie unwirklich. Überall Berge, Weitsicht und es geht permanent bergab – bis man schließlich am tiefsten Punkt der Erde (-420m) ankommt.

Baden im Toten Meer ist ebenso anders und faszinierend, wie der Ausblick, den man während dessen genießen kann. Man kann- trotz aller Bemühungen nicht untergehen. Völlig relaxtes Treiben war angesagt.


Der letzte Tag in Jordanien (gestern) führte uns über Petra in die Wadi-Wüste ganz im Süden des Landes. 


Obwohl wir nur wenige Tage in Jordanien waren, hat die Landschaft und die Vielfalt an historischen Plätzen die Erwartungen übertroffen!

Vielen Dank Jordanien….

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